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LogiMAT 2020: Weltpremiere zum induktiven Laden

Das Technik-Start-up Wiferion zeigt auf der LogiMAT sein neues System zum induktiven Laden von Flurförderzeugen. Dank „In-Process-Charging“ soll damit die Staplerverfügbarkeit um 30 Prozent steigen.

Laden, wo es sinnvoll ist. Durch „In–Process-Charging“ lassen sich Fahrzeugverfügbarkeiten um bis zu 30 Prozent steigern. | Bild: Wiferion
Laden, wo es sinnvoll ist. Durch „In–Process-Charging“ lassen sich Fahrzeugverfügbarkeiten um bis zu 30 Prozent steigern. | Bild: Wiferion
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Tobias Schweikl

Auf der LogiMAT 2020 (10. bis 12. März, Stuttgart) präsentiert die Wiferion GmbH (ehem. Blue Inductive) erstmals ihr induktives Schnellladesystem „etaLINK 12000“. Die Lösung ermögliche das Zwischenladen („In-Process-Charging“) der Lithium-Ionen-Batterien von fahrerlosen Transportsystemen (FTS/AGV), Flurförderzeugen (FFZ) und mobilen Robotern, so der der Systemanbieter von Lade- und Speichertechnologie. Ladevorgänge ließen sich damit flexibel in die intralogistischen Abläufe integrieren. Die skalierbare Energielösung sei weltweit das erste kontaktlose Batterieladesystem mit 12 kW Leistung und einem Wirkungsgrad von 93 Prozent, so der Hersteller. Das Ergebnis seien vollautomatisierte Ladeprozesse und um bis zu 30 Prozent erhöhte Fahrzeugverfügbarkeiten.

etaLINK 12000 lässt sich mittels eines „Charging-Pads“ schnell und einfach an neuralgischen Punkten im Logistik- und Produktionsumfeld installieren. Großräumige Ladezonen werden nicht benötigt. Durch das ständige Zwischenladen könne das Energielevel der Fahrzeuge annähernd konstant bleiben. Das verhindere Lastspitzen und die eingesetzten Batterien könnten deutlich kleiner ausfallen als bei Ladeprozessen mit Steckverbindungen, so das Start-up. Auch entfielen Stillstandszeiten, die sich durch Ladepausen ergeben.

Die patentierte Ladetechnologie besteht aus einer stationären Sendeeinheit mit Wallbox und Ladepad sowie einer Empfangselektronik, die in den FTS und FFZ per Plug-and-play verbaut wird. Fährt ein Fahrzeug an den Ladepunkt, beginnt der Ladeprozess automatisch in weniger als einer Sekunde. Dabei spielt es keine Rolle, aus welcher Richtung die Ladestation angefahren wird. Eine integrierte CAN-Schnittstelle übermittelt Daten zum Batteriezustand und Energielevel an das Flottenmanagement. etaLINK 12000 soll mit allen verfügbaren Batteriesystemen kompatibel sein.

Kompakter und flexibler

Neben dem etaLINK 12000 stellt Wiferion auf der LogiMAT 2020 auch das Redesign seines 3-kW-Batterieladesystems etaLINK 3000 vor. Mit 14 mm Höhe ist die neue Version um 30 Prozent flacher. Sie eigne sich damit ideal für die kompakte Integration in AGV. Zu den neuen Features zählen das allseitige Anfahren sowie eine Verlängerung des Wallboxkabels zum Ladepad auf bis zu 10 Meter.

Retrofit bestehender Flotten

Wiferion ermöglicht mit seinem Batterietrog „etaTRAY“ auch das Retrofit bestehender Staplerflotten. Steht beispielsweise der Wechsel von Blei-Säure- hin zu Lithium-Ionen-Batterien an, ermöglicht die aus Ladeeinheit und Batterie bestehende Energielösung, dass Stapler und FTS während der logistischen Prozesse kontinuierlich laden.

Zu den Referenzkunden aus den Bereichen Logistik, Industrie & Automotive zählen unter anderem die Robotik-Unternehmen Kuka und Magazino.

Halle 2, Stand A18

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