LogiMAT 2022: Mehr Sorterausgänge bei EuroSort

Mit einer neuen Technologie will der Anbieter EuroSort die erforderliche Breite einer Sortierrutsche um bis zu 40 Prozent verringert haben. Bei gleicher Sortergröße wären dann 40 Prozent mehr Sorterausgänge möglich.

Mit dem Chute Pitch Reducer lassen sich laut EuroSort mehr Sorterausgänge auf der gleichen Fläche unterbringen. (Bild: EuroSort)
Mit dem Chute Pitch Reducer lassen sich laut EuroSort mehr Sorterausgänge auf der gleichen Fläche unterbringen. (Bild: EuroSort)
Tobias Schweikl
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Gunnar Knüpffer)

Der Sorterspezialist EuroSort Systems B.V. stellt seine Rutschen der nächsten Generation für die automatische Sortierung vor: mit einer Technologie zur Verringerung der Neigung. Dies bedeutet, dass entweder die Sortiermaschine selbst verkleinert werden kann oder das Unternehmen bis zu 40 Prozent mehr Ausgänge auf der gleichen Grundfläche unterbringen kann. Das teilte der niederländische Hersteller von Sortiersystemen mit, der seinen „Chute Pitch Reducer“ auf der Intralogistikmesse LogiMAT 2022 (31. Mai bis 2. Juni, Messe Stuttgart) präsentiert.

Durch den Einbau einer pneumatisch gesteuerten „Tür“ in die Rutschen verändert EuroSort die Vorwärtsbewegung eines entladenen Artikels. Wenn ein Artikel in die Rutsche gelangt, mit der diese Tür verbunden ist, wird sie aktiviert, hebt sich und bildet eine Barriere in der Rutsche. Dadurch wird das Stück in seiner Vorwärtsbewegung gestoppt und nach unten in den vorgesehenen Ausgang geleitet. Das Ergebnis ist, dass zum Beispiel 400 Ausgänge auf der gleichen Grundfläche Platz finden, wo zuvor Platz für 300 Ausgänge war. Diese Innovation erhöhe laut Unternehmen damit die Flexibilität, ohne die Kapazität, Zuverlässigkeit und Genauigkeit der EuroSort-Sortiermaschinen zu beeinträchtigen.

Der Chute Pitch Reducer eigne sich laut dem Hersteller insbesondere zum Einsatz mit den Push-Tray- und Cross-Tray-Lösungen des Unternehmens, bei denen Produkte eine Rutsche vom Sortierer hinunterrutschen. Das Produkt ist bereits bei einem der größten Modeunternehmen in Osteuropa im Einsatz, das über 1.800 Geschäfte in 25 Ländern beliefert.

„Einfachheit ist die ultimative Raffinesse“, sagte Patrick van Haaster, CEO von EuroSort. Sie seien sehr stolz darauf, dass ihr eigenes Forschungs- und Entwicklungsteam es geschafft habe, das Produkt von einer Idee bis zur Umsetzung und Implementierung zu bringen.

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