LogiMAT 2023: Elektrifizierte Anbaugeräte für Stapler

Der Stapleranbaugeräte-Hersteller Kaup zeigt auf der LogiMAT elektrisch angetriebene Varianten seiner Seitenschieber, Doppel-Paletten- und Drehgeräte.

Der elektrisch angetriebene Seitenschieber 1.7T151e-op passt für unterschiedlichste Anwendungen. | Bild: Kaup
Der elektrisch angetriebene Seitenschieber 1.7T151e-op passt für unterschiedlichste Anwendungen. | Bild: Kaup
Tobias Schweikl

Auf der LogiMAT 2023 zeigt der Stapleranbaugeräte-Hersteller Kaup elektrifizierte Versionen seiner Anbaugeräte Seitenschieber, Doppel-Palettengerät und Drehgerät. Mit dem Technologiesprung benötige diese keine hydraulischen Komponenten mehr. Die drei Anbaugeräte sind an den drei Messetagen vom Besucher selbst steuerbar. Bereits vor fünf Jahre stellte das Unternehmen in Stuttgart sein elektrisches Zinkenverstellgerät vor.

„Wir haben in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich daran gearbeitet, unsere Anbaugeräte zu elektrifizieren“, sagt Geschäftsführer Holger Kaup. Und fügt hinzu: „Wir sind überzeugt davon, dass elektrisch angetriebene Anbaugeräte eine mehr als sinnvolle Ergänzung zu den hydraulischen sind.“

Der Unternehmer geht davon aus, dass die Bedeutung elektrisch angetriebener Anbaugeräte vor dem Hintergrund der Automatisierung zahlreicher Logistikprozesse in den kommenden Jahren noch zunehmen werde.

Die LogiMAT ist auch der Startpunkt für eine entsprechende Bezeichnung der neuartigen Anbaugeräte ein. Die Typenbezeichnungen sämtlicher elektrischer Anbaugeräte des Unternehmens werden künftig mit der Endung „e-op“ (für electrically operated) versehen. In Stuttgart tragen daher die Messegeräte bereits die Bezeichnungen „1.7T151e-op“ (Seitenschieber), „1.5T429e-op“ (Doppel-Palettengerät) und „1T351e-op“ (Drehgerät).

Die „e-op“-Baureihen ohne Hydraulik laufen ohne Öl. Zudem benötigen sämtliche elektrischen Anbaugeräte nur einen Bruchteil der Energie ihres hydraulischen Schwestermodells, obwohl sie auf den gleichen Grundkomponenten basieren. 

Halle 10, Stand 10F07