LogiMAT 2023: Software verknüpft Subsysteme zu einer Logistik-Einheit

Der Generalunternehmen Unitechnik zeigt auf der Intralogistikmesse in Stuttgart, wie seine Software UniWare die Verbindung zwischen den autonomen Subsystemen und dem übrigen Materialfluss herstellt.

Unitechnik plant und entwickelt komplexe Logistikanlagen und setzt dabei auf die Vernetzung moderner Technologien. | Bild: Unitechnik
Unitechnik plant und entwickelt komplexe Logistikanlagen und setzt dabei auf die Vernetzung moderner Technologien. | Bild: Unitechnik
Tobias Schweikl

Der Auftritt von Unitechnik auf der LogiMAT 2023 (25. bis 27. April, Stuttgart) steht unter dem Motto „Alles aus einer Hand“. Der Wiehler Generalunternehmer plant und entwickelt komplexe Logistikanlagen und setzt dabei auf die Vernetzung moderner Technologien. An seinem Stand auf der Intralogistik-Messe will Unitechnik zeigen, wie sich autonome Fahrzeuge, Roboter und andere moderne Technologien intelligent in den Materialfluss integrieren lassen.

Bei der Realisierung einer Logistikanlage kommen meist die Technologien verschiedenster Anbieter zum Einsatz. Allerdings erscheinen fast wöchentlich neue fahrerlose Transportsysteme, Pick-Roboter oder KI-basierte Softwaresysteme auf dem Markt mit dem Ziel, die innerbetriebliche Logistik zu automatisieren. Als Generalunternehmer hat sich Unitechnik auf die Fahnen geschrieben, seine Kunden bei der Auswahl der besten Komponenten für die jeweiligen Prozesse zu unterstützen.

„Im ersten Schritt betrachten unsere Experten den kompletten Materialfluss des Kunden und die Schnittstellen zu den bestehenden Systemen“, so Michael Huhn, Leiter Gesamtvertrieb bei Unitechnik. „Nach der Analyse des Ist-Zustands geht es im nächsten Schritt an die Konzeption des Logistiksystems.“

In der Konzeptionsphase greift Unitechnik als Generalunternehmer Firmenangaben zufolge auf ein breites Portfolio an Technologien bewährter Partner zurück. So können unterschiedliche hochautomatisierte Komponenten und autonome Subsysteme in eine Gesamtlösung integriert werden.

UniWare als „Herz des Logistikzentrums“

Der herstellerneutrale Ansatz von Unitechnik soll eine passgenaue Auswahl der Gewerke ermöglichen. Bei der späteren Inbetriebnahme und Vernetzung der Technologien untereinander spiele das Lagerverwaltungssystem UniWare als „Herz des Logistikzentrums“ eine zentrale Rolle, so der Anbieter. UniWare stellt Firmenangaben zufolge die Verbindung zwischen den einzelnen autonomen Subsystemen und dem übrigen Materialfluss her. Durch die Kommunikation der Systeme untereinander agieren diese demnach dann gekoppelt und intelligent. Das Ergebnis seien durchgängige Logistikprozesse, die sowohl effizient als auch flexibel sind, sagt Unitechnik.

Auch nach Abschluss des gemeinsamen Projektes steht der Systemintegrator als Lifetimepartner für die Betreuung und laufende Optimierung der Gesamtanlage zur Verfügung. Um seinen Kunden einen noch höheren Mehrwert zu bieten, hat Unitechnik nach Eigenangaben ein Forschungsprojekt mit der Technischen Hochschule Köln gestartet. Ziel dieses Projektes ist der Mitteilung zufolge es, die unzähligen Daten, die im laufenden Betrieb des gesamten Logistikzentrums anfallen, in einem Data Warehouse zu sammeln und zu analysieren. Der KI-gestützte Leitstandassistent berät dann den Lagerleiter bei seiner täglichen Arbeit. (tm)

Halle 1, Stand H20