LogiMAT 2024: Modulare Lagerscannung und elektronische Rechnungen

Unternehmen sind bald gesetzlich verpflichtet, E-Rechnungen senden und empfangen zu können. Dr. Malek zeigt entsprechende Lösungen. Eine neue Lagerscannung lässt sich zudem ohne Programmierkenntnisse individualisieren.

Die neue modular aufgebaute M3 Lagerscannung von Dr. Malek Software lässt sich an die vom Kunden gewünschten Prozesse anpassen. | Bild: Dr. Malek Software.
Die neue modular aufgebaute M3 Lagerscannung von Dr. Malek Software lässt sich an die vom Kunden gewünschten Prozesse anpassen. | Bild: Dr. Malek Software.
Tobias Schweikl

Dr. Malek Software, ein Anbieter von Speditions- und Logistiksoftware, Telematiklösungen sowie Webservices für Transportunternehmen, kommt mit seiner komplett neu entwickelten "M3 Lagerscannung" für das Lagerverwaltungssystem M3 LVS zur LogiMAT 2024 (19. - 21. März, Messe Stuttgart). Die dazu passende Android-App lässt sich ohne Programmieraufwand konfigurieren und so an die kundenspezifischen Prozesse beim Einlagern, Umlagern oder Auslagern anpassen. Rund 20 Prozesse – etwa das Vereinzeln oder Umpacken von Packstücken beim Einlagern – sind vorkonfiguriert. Bislang stand die neue Technologie nur für die "M3 Umschlagscannung" zur Verfügung.

Die M3 Webservices sind jetzt auch als Whitelabel-Produkte verfügbar. Die Online-Auftragserfassung "M3 Weborder", die Sendungsverfolgung "M3 Webtracing" oder das "M3 Frachtführerportal" lassen sich somit an das gewünschte Corporate Design anpassen. Den Anwendern fällt es somit gar nicht mehr auf, dass sie zum Beispiel für das Online-Tracken einer Sendung die Homepage ihres Logistikdienstleisters verlassen.

Elektronische Rechnung werden Pflicht

Aus aktuellem Anlass stellt Dr. Malek Software erneut das Generieren, Versenden und Empfangen elektronischer Rechnungen in den Vordergrund des Messeauftritts. Schließlich müssen alle Unternehmen ab Januar 2025 E-Rechnungen empfangen können. So jedenfalls sieht es der Entwurf des „Wachstumschancengesetzes“ der Bundesregierung vor. Beim automatischen Einlesen von E-Rechnungen werden Erfassungszeiten stark reduziert.

Ab 2026 muss dann jedes Unternehmen E-Rechnungen erstellen und versenden können. Schon lange können Rechnungen direkt aus M3 in den Formaten „ZUGFerd“ und „X-Rechnung“ versendet werden. Gleiches gilt umgekehrt für den Import von E-Rechnungen. Entsprechende Dateien werden von M3 empfangen und automatisch als Eingangsbeleg verarbeitet. ZUGFeRD steht für „Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland“ und bezeichnet eine Spezifikation für elektronische Rechnungen. ZUGFeRD bettet maschinenlesbares UN/CEFACT XML in menschenlesbare PDF-Dateien ein.

Halle 8, Stand 8B03