Logistics Trend Radar: Womit ist in der Logistik zukünftig zu rechnen?

Eine DHL-Studie versucht Aufschluss darüber zu geben, welche Innovationen in den kommenden Jahren in der Logistik eine Rolle spielen könnten.
Mit dem Logistics Trend Radar 2016 blickt die DHL in die Zukunft möglicher Logistik-Trends. | Foto: Deutsche Post DHL
Mit dem Logistics Trend Radar 2016 blickt die DHL in die Zukunft möglicher Logistik-Trends. | Foto: Deutsche Post DHL
Martina Bodemann

Welche gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Top-Trends könnten in den kommenden fünf bis zehn Jahren die Logistik maßgeblich beeinflussen? Antworten auf diese Frage zu liefern, hat sich der Bonner Logistikdienstleister Deutsche Post DHL Group mit dem „Logistics Trend Radar“ verschrieben.
In der jetzt vorgestellten 2016er Ausgabe der Studie haben die DHL-Innovationsforscher zum Beispiel „On-demand Delivery“ als Trend ausgemacht – eine Entwicklung, die mit großem Einschlag schon binnen der kommenden fünf Jahre relevant werden soll. Laut den Experten stützen sich die neuen Letzte-Meile-Konzepte in der Zustellung auf die Kraft der Masse („Crowd“) und flexible Kuriere, damit die Konsumenten die Möglichkeit erhalten, sich ihre Waren an den Ort und zu dem Zeitpunkt liefern zu lassen, wie sie es tatsächlich möchten.
Als neue Trends nennt der „Logistics Trend Radar 2016“ auch „selbstlernende Systeme“ („Self-learning Systems) und die „Losgröße eins“ („Batch Size One). Bei den selbstlernenden Systemen geht es um die autonome, datengetriebene Optimierung in der Logistik. Und die „Losgröße eins“ beschreibt – dem Kundenwunsch nach Personalisierung folgend – die Entwicklung hin zur Massenproduktion von Produkten, die für das Individuum „maßgeschneidert" werden.

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