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Logistik der Zukunft: Kommt endlich die Bahn?

Der Deutsche Speditions- und Logistikverband DSLV sieht den Stellenwert der Schiene in der Logistik steigen. Mitgliedsunternehmen entwickeln Bahnkonzepte.
Der Deutsche Speditions- und Logistikverband hat die Position des Schienengüterverkehrs innerhalb seiner Organisation gestärkt. | Foto: Bartlomiej Banaszak
Der Deutsche Speditions- und Logistikverband hat die Position des Schienengüterverkehrs innerhalb seiner Organisation gestärkt. | Foto: Bartlomiej Banaszak
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Tobias Schweikl

Es ist ein Achtungserfolg auf dem Weg zum gleichwertig anerkannten Transportmittel. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) hat die Position der organisierten Bahnspediteure im Verband gestärkt und den Arbeitskreis Schienengüterverkehr in der Gremienhierarchie des DSLV befördert. Bislang wurden die Themen des Schienengüterverkehrs auch im Fachausschuss (FA) Landverkehr des DSLV behandelt. Nach Gründung des FA Schienengüterverkehr wird der FA Landverkehr umbenannt in FA Straßengüterverkehr. Schiene und Straße werden innerhalb des DSLV also hierarchisch auf einer Ebene wahrgenommen.
Was wie eine Formalie klingt, hat praktische Relevanz. Zahlreiche DSLV-Mitglieder suchen derzeit offenbar nach Möglichkeiten, die Schiene stärker als bisher in ihre Logistikkonzepte einzubinden. „Viele Mitgliedsunternehmen des DSLV entwickeln logistische Konzepte unter Beteiligung der Schiene, die nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich lohnend sind, wenn die Bedingungen stimmen“, so DSLV-Präsident Mathias Krage. „Die Voraussetzungen zu definieren und die Politik bei der Schaffung der erforderlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen für die speditionelle Nutzung der Schiene zu unterstützen, ist eine wichtige Aufgabe des Fachausschusses.“
Der Bahntransport krankt immer noch unter den bekannten Problemen. „Die Auswirkungen hoher Trassenpreise und die mangelnden Investitionen in den Ausbau der Schieneninfrastruktur erschweren es interessierten Spediteuren und ihren Kunden immer noch, Ideen umzusetzen“, bemängelt Axel Plaß, der geschäftsführende Gesellschafter der Konrad Zippel Spediteur GmbH & Co. KG, Hamburg.

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