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Logistik-IT: Software in Losgröße 1 aus dem Ländle

Ein neues Firmengebäude, neue Rechenzentren und für jeden Kunden eine prozessindividuelle Software-Lösung – bei AEB hat man sich für die Zukunft viel vorgenommen.
Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, bei der offiziellen Eröffnung des neuen Firmengebäudes von AEB in Sturrgart. | Foto: AEB
Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, bei der offiziellen Eröffnung des neuen Firmengebäudes von AEB in Sturrgart. | Foto: AEB
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Tobias Schweikl

Der Logistiksoftware-Spezialist AEB GmbH hat seine neu errichtete Firmenzentrale in Stuttgart mit einem Festakt offiziell eingeweiht. Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, hob in seiner Rede vor rund 160 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft die Bedeutung der IT für sein exportstarkes Bundesland hervor.
Durch die Verknüpfung industriellen Know-hows mit innovativer Software könnten die baden-württembergischen Unternehmen – einschließlich des industriellen Mittelstandes – weltweit weiter in der Champions League spielen. „Unser Vorteil beim Internet der Dinge ist: Wir haben die Dinge“, so Kretschmann. Zudem unterstütze die Landesregierung die Digitalisierungsstrategien der baden-württembergischen Unternehmen. Ein Beispiel sei der Aufbau des „CyberValley Baden-Württemberg“ als Forschungsschwerpunkt für künstliche Intelligenz.
Der rund 32 Millionen Euro teure AEB-Neubau war bereits im Juni fertig geworden und bietet aktuell Platz für rund 500 Mitarbeiter. Darüber hinaus wurden zwei Rechenzentren integriert, in denen AEB die sensiblen Geschäftsdaten seiner Kunden nun in eigener Verantwortung redundant und ausfallsicher speichert. Zuvor hatte man für diese Dienstleistung noch mit T-Systems zusammengearbeitet. „Das neue Gebäude hat uns bereits verändert“, kommentiert Markus Meißner, Geschäftsführer des Unternehmens, die neue Arbeitswelt. Offene Büro- und Kommunikationsflächen ohne feste Arbeitsplätze sollen den kreativen Austausch der Mitarbeiter fördern.
Software in Losgröße 1
Am Rande der Einweihungsfeierlichkeiten verriet das Unternehmen noch einige Pläne für die kommenden Monate. „Wie wir unsere Produktlösungen auf den Markt bringen, wird sich in den nächsten Monaten ebenfalls grundlegend ändern“, so Meißner. Beispielsweise liefe derzeit die Testphase für eine neue Softwareplattform. Kunden und Projektplaner von AEB könnten damit auf einer grafischen Oberfläche die jeweiligen Prozessschritte zusammen individuell planen und daraus aus bereits vorhandenen Softwaremodulen eine individuelle Software automatisch erstellen lassen. „Wir bieten dann praktisch Software in Losgröße 1 an“, so Meißner. Erste Kundentest mit dem neuen System seien nun angelaufen, Ergebnisse würden bis Ende des Jahres erwartet.

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