Logistikerweiterung: Turck will 60 Prozent mehr

Das Technikunternehmen Turck expandiert weiter. Gemeinsam mit dem Planungsunternehmen Dobülog soll deshalb die Logistikkapazität um 60 Prozent gesteigert werden.

3D-Konzeptskizze: Dobülog zeigt Turck diverse Varianten auf, um die Prozesse im Warenverteilzentrum des Unternehmens zu verdichten und zu optimieren. | Bild: Dobülog
3D-Konzeptskizze: Dobülog zeigt Turck diverse Varianten auf, um die Prozesse im Warenverteilzentrum des Unternehmens zu verdichten und zu optimieren. | Bild: Dobülog
Tobias Schweikl

Die Hans Turck GmbH & Co. KG, ein Anbieter smarter Automationslösungen in Produktion und Logistik, will seine Warenflüsse optimieren und so mehr Logistikkapazitäten schaffen. Als Projektpartner entschied man sich für die Dortmunder Planungsgesellschaft Dobülog, die bereits im Jahr 2018 bei der Konzeption und Realisierung eines neu strukturierten und erweiterten Logistikzentrums mitarbeiteten.

„Dobülog ist ein kompetenter und zuverlässiger sowie unternehmensneutraler Partner“, so Stefan Schmuck, Leiter Logistik bei Turck. „Wir schätzen den hohen Sachverstand, die Innovationsfreude und das Einfühlungsvermögen des Beratungsteams, bei dem wir uns mit unseren besonderen logistischen Bedürfnissen gut aufgehoben fühlen.“

Das nun beauftragte Projekt beinhaltet die Erweiterung eines automatischen Kleinteilelagers (AKL) sowie eines manuellen Palettenlagers, den Umbau und die Modernisierung von Fördertechnik sowie insbesondere auch die Erhöhung der Effizienz von Kommissionierabläufen.

„Es geht Turck in der Hauptsache darum, Stellplatzkapazitäten innerhalb eines Bestandsgebäudes maximal zu erweitern“, so Andreas Bücker, Geschäftsführer von Dobülog. „Außerdem nehmen wir das Intralogistikkonzept in seiner Gesamtheit hinsichtlich Effizienz und Passgenauigkeit unter die Lupe, damit es künftigen Anforderungen genügen kann.“

Turck lagert und distribuiert in Mülheim Produkte aus der Sensor-, Netzwerk- und Sicherheitstechnik. Auch Komponenten für Schaltschränke, Steuerungen oder Interfaces gehören dazu.

Im Jahr 2018 konnten Dobülog und Turck die Kapazität des Logistikzentrums bereits um mehr als 120 Prozent steigern. Nun werde ein erneutes Leistungsplus von mehr als 60 Prozent anvisiert, heißt es. Dazu werden nach eingehender Analyse diverse neue Szenarien mit 3D-Konzeptskizzen und detaillierten Ablaufbeschreibungen entwickelt. Diese sollen Vor- und Nachteile der Lösungsvarianten aufzeigen und die erforderlichen Budgets kalkulieren. Die Fertigstellung der neuen Turck-Logistik ist im Herbst 2023 geplant. Die Realisierung erfolgt durch den Generalunternehmer Unitechnik Systems.

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