Logistikoptimierung: Lager-Check-up leitet Veränderungsprozess ein

Die innerbetriebliche Logistik ist ein entscheidender Kostenfaktor. Aber wo fängt man bei der Optimierung an, welche Ziele sollen definiert werden und welche Maßnahmen sind notwendig? Diese Fragen beantwortet ein Lager-Check-up.

LogBer bietet mit dem Lager-Check-up eine schnelle Analyse zur Identifikation von Logistikpotenzialen. | Grafik: LogBer
LogBer bietet mit dem Lager-Check-up eine schnelle Analyse zur Identifikation von Logistikpotenzialen. | Grafik: LogBer
Tobias Schweikl

Die Ellen Wille THE HAIR-COMPANY GmbH, ein Anbieter von Zweithaar-Produkten, hat zusammen mit der Unternehmensberatung LogBer GmbH sein Logistikpotenzial bewertet. Die Maßnahme sollte die Grundlage für weiteren Schritte zu einer effizienten, zuverlässigen und kostensparenden Logistik sein.

„Die Optimierung der internen Logistikabläufe und -kapazitäten war Grundbedingung für die zukünftige Sicherstellung unseres dynamischen Wachstums. Durch den Lager-Check-up von LogBer haben wir eine sehr detaillierte Analyse des Ist-Zustandes erhalten“, erklärt Ralf Billharz, CEO von Ellen Wille. Gleichzeitig profitiere man von den unterschiedlichen Zukunftsszenarien, die der Lager-Check-Up aufzeige: „Sie sind eine sehr gute Entscheidungsbasis für Standort, Technologie und interne Organisation. Wir betrachten den Lager-Check-up als ‚mitwachsendes‘ Logistik-Tool.

Am Beginn des Lager-Check-ups stand eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation, in der die Unternehmens- und Projektziele formuliert werden. Bei Ellen Wille bestand zum Beispiel eine komplexe IT-Infrastruktur, die viele manuelle Eingriffe und Zwischenschritte im Prozess bedingt hat und wenig Transparenz in der Abwicklung bot. Noch wichtiger: Die Kapazitätsgrenze im Lager wurde erreicht. Dies stand dem weiteren Wachstum und den zukünftigen Anforderungen an Chargen- und Bestandstrennung der auch im medizinischen Umfeld genutzten Produktportfolios im Wege.

„Beim Lager-Check-up schauen wir uns die Potenziale und Herausforderungen der Logistik im Unternehmen an und bereiten dann Handlungsempfehlungen vor. Dabei zeigen wir immer verschiedene Konzeptansätze und erste grobe Lösungsvorschläge sowie mögliche Varianten im Vergleich auf, um eine Entscheidungsgrundlage für die weiteren Schritte zu schaffen“, erklärt Malte Kröger, Geschäftsleiter bei LogBer.

Der Lager-Check-Up biete Unternehmen die Möglichkeit, in einem kurzen Zeitintervall von in der Regel nicht mehr als zwei Monaten neue Lösungsansätze zu generieren, Ideen zu validieren und einen Investitionsrahmen zur Budgetierung von Projekten zu erhalten. Im Fall von Ellen Wille hätten strategische Entscheidungen zu den Themen Standort, Automatisierungstechnik und IT-Infrastruktur innerhalb von zwei Monaten bewertet, budgetiert und terminiert werden können.

Analysiert werden beim Lager-Check-up unter anderem die Bereiche Infrastruktur, Lager- und Prozesstechnik, Lagerverwaltungs- und Steuerungssysteme sowie Personal, Organisation und Prozesse in einem End-to-End-Ansatz. Der Kunden erhält einen langfristigen Terminrahmenplan mit den verschiedenen Maßnahmen, bei Ellen Wille als auf 2025/2030 ausgelegtes Stufenkonzept. Darüber hinaus wird auch eine Investitionskostenschätzung erstellt. Dort fließen auch die Erfahrungswerte aus vergangenen LogBer-Projekten ein.

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