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MAN TGE: Transporter soll mit Lkw-Service punkten

Gegenüber dem baugleichen VW Crafter will der Lkw-Hersteller seinen Transporter mit individuellem Auf- und Ausbauten sowie beim Service punkten.
Sondierungsrunde: Bernd Mundhenk von Junge Fahrzeugbau im Gespräch mit Roy Tietze (rechts), Aufbauhersteller Management Van bei MAN vor dem neuen TGE. | Foto: MAN
Sondierungsrunde: Bernd Mundhenk von Junge Fahrzeugbau im Gespräch mit Roy Tietze (rechts), Aufbauhersteller Management Van bei MAN vor dem neuen TGE. | Foto: MAN
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Johannes Reichel

Nutzfahrzeughersteller MAN Truck & Bus hat seinen neuen Transporter TGE bei einer Veranstaltung in München zahlreichen Auf- und Ausbauherstellern präsentiert. Rund 80 Hersteller seien zum "kooperativen Informationsausstausch" geladen gewesen. Man wolle damit "zukünftige Geschäftsfelder eruieren und generieren", ließ der Nutzfahrzeugbauer wissen. „Die Entwicklung des MAN TGE war sehr kundenorientiert. Für MAN Grund genug, den letzten Schritt in gleicher Konsequenz zu gehen und zusammen mit ausgewählten Aufbauherstellern aus dem TGE ein nutzerspezifisches „Schweizer Messer“ zu machen", erklärte Roy Tietze, Leitung Aufbauhersteller Management Van bei MAN Truck & Bus.

Vor allem im Bereich Kühltransporte und KEP will der Hersteller punkten, außerdem mit Lkw-typischer Servicequalität. Stellvertretend erklärte Joachim Kress, Geschäftsführer der Kress Fahrzeugbau GmbH, MAN sei dafür bekannt, zusammen mit den Aufbauherstellern die beste Lösung für den Endkunden zu finden. "Für unsere Kunden ist ein schneller und kompetenter Service elementar wichtig, da sie im temperaturgeführten Transport tätig sind und die Kühlkette nicht unterbrochen werden darf". Es sei ein Vorteil, dass MAN auch den Service der Aufbauten übernehme, nötigenfalls rund um die Uhr, gab sich Kress überzeugt.

Auch Bernd Mundhenk, Geschäftsführer Vertrieb der Junge Fahrzeugbau GmbH sieht Vorteile für MANals Lkw-Hersteller. Die 3,5-Tonner seien im zeitlich eng getakteten und täglich wiederholenden Verteilerverkehr auf der letzten Meile unterwegs und in der Terminfracht eingesetzt. "Und da ist es im Grunde unumgänglich, dass das Fahrzeug dann seine Wartung bekommt, wenn es der Zeitplan zulässt. Das ist oftmals nach Büroschluss", skizzierte der Aufbauspezialist.

Der MANTGE wurde auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover im vergangenen September vorgestellt und wird im neuen VW-Nutzfahrzeuge-Werk im polnischen Wrzesnia zusammen mit dem bis auf die Frontoptik baugleichen VW Crafter gebaut. Allerdings beginnt beim TGE der Verkaufsstart erst ein halbes Jahr später, während der VW Crafter schon jetzt bestellt werden kann. Der Verkaufsstart für den TGE ist für März, der Start der Produktion für April 2017 angekündigt.

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