Materialversorgung per Routenzugsystem

Automobilzulieferer Eberspächer verschlankt die Intralogistik seines Esslinger Werkes mit dem Routenzugsystem der CSP Cut Systems Pfronstetten GmbH.
Redaktion (allg.)

Noch vor einem Jahr wurde die Produktion des Klimatechnikherstellers Eberspächer ausschließlich via Gabelstapler versorgt. Lange Fahrwege zum Lager sowie eine hohe Frequenz beim Staplerverkehr waren die Folge. Der Hersteller von Fahrzeugheizungen und Klimaanlagen stellte daher seine Materialversorgung auf das ITS-Routenzugsystem des Mittelständlers CSP Cut Systems Pfronstetten um. Das Zugsystem setzt sich aus einer Zugmaschine und bis zu sechs angekoppelten Anhängern mit je 1.000 Kilogramm Zuladungskapazität zusammen. Standardmäßig sind die Anhänger mit 1.200 x 800 Millimetern Fläche auf die Maße von Europaletten ausgelegt, lassen sich dem Hersteller zufolge jedoch individuell anpassen. Der Zug im Esslinger Werk lädt zunächst die angeforderten Materialien im Produktionslager ein und versorgt anschließend nach einer festen Route die Pufferlager in der Halle. Volle Abfallbehälter und das angefallene Leergut werden dabei aufgeladen und zurück ins Lager transportiert. Vom Effekt auf die Intralogistik zeigt sich Simon Reinert, Prozessplaner in der strategischen Logistik, überzeugt: „Wir haben Flurförderzeuge eingespart, den Verkehr reduziert und die Wiederbeschaffungszeiten verringert.“

(iha)
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