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Mehr Automatisierung: Neues Zentrallager optimiert Auslieferungen bei Winkler

Mehr Automatisierung, mehr Fläche, mehr Robotik - der Ersatzteilhändler Winkler organisiert in einer neuen Logistikanlage in Langenau bei Ulm die Ersatzteillogistik neu. Die Eröffnung ist für 2026 geplant.

Ein Viertel der neuen Lagerfläche bei Winkler soll mit einem vollautomatisierten Lagersystem ausgestattet werden. | Bild: Winkler
Ein Viertel der neuen Lagerfläche bei Winkler soll mit einem vollautomatisierten Lagersystem ausgestattet werden. | Bild: Winkler
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Tobias Schweikl
(erschienen bei PROFI-Werkstatt von Tobias Schweikl)

Der Ersatzteilhändler Winkler aus Stuttgart stellt seine Ersatzteillogistik neu auf. Anfang November 2023 hat das Unternehmen deshalb einen langfristigen Mietvertag mit der Dietz AG als Investor für ein neues Zentrallager für Europa abgeschlossen. Standort ist in Langenau bei Ulm. Der Beginn der Bauarbeiten ist für 2024 geplant, die Eröffnung soll 2026 erfolgen.

„In der Kraft unseres neuen Zentrallagers liegt die Essenz unserer zukünftigen Stärke – ein Dreh- und Angelpunkt, der nicht nur Waren bewegt, sondern unseren Kunden höchste Verfügbarkeit gewährleistet sowie die Grundlage für unser künftiges Wachstum bildet", erklärt Rüdiger Hahn, Vorsitzender Geschäftsführer der Winkler Unternehmensgruppe.

Das Unternehmen betont die Bedeutung der Ersatzteilversorgung für die Kunden aus den Bereichen Nutzfahrzeug, Werkstatt, Bus und Agrar. Aktuell werden die Kunden aus drei Zentrallagern in Ulm, Kassel und Wien mit Artikeln versorgt. Mit der neuen Lagerfläche von ca. 60.000 Quadratmetern in Langenau soll die aktuelle Logistikfläche in Ulm deutlich vergrößert werden.

Ein Viertel der Lagerfläche soll mit einem vollautomatisierten Lagersystem ausgestattet werden - Automatisierung und Robotik sollen vor allem die Effizienz steigern.

„Dadurch kann der Output an Artikeln pro Tag mehr als verdoppelt werden“, so Andreas Mayer, Geschäftsleitung Logistik bei Winkler.

Als weiterer Vorteil des neuen Lagers nennt das Unternehmen die Verkehrsanbindung in direkter Autobahnnähe.

„Unser zukünftig größter und modernster Standort passt perfekt in unsere Logistik- und Standortstrategie“, so Mayer weiter.

Die Dietz AG aus Bensheim, realisiert den Neubau als Eigentümer der Liegenschaft und Bauherr. Die Vermietung an Winkler erfolgt Langfristig. Das Dach der Anlage wird mit einer großflächigen Photovoltaikanalage ausgestattet. Dabei soll eine Zertifizierung nach DGNB in Platin angestrebt werden, die der höchsten Auszeichnungsstufe entspricht.

Winkler plant ferner den Einsatz eines Energiespeichers zur Speicherung der gewonnenen Solarenergie, sodass der Betrieb des Standorts auch autark gewährleistet werden kann. Eine Dachbegrünung sorgt für eine bessere Isolierung und soll auch die Haltbarkeit des Daches verlängern.

Nach Fertigstellung des neuen Lagers soll der Umzug der Zentrallagerlogistik von Ulm nach Langenau vollzogen werden. Zwei Drittel der heutigen Belegschaft in Ulm – das entspricht rund 200 Menschen – werden nach Langenau gehen. Die Zahl der Mitarbeitenden wird dort mittelfristig auf 300 Personen ausgebaut.

Ein Drittel der heutigen Mitarbeitenden – etwa 100 Personen – bleibt mittel- und langfristig am Standort in Ulm. Dort sollen die Vor-Ort-Beratung, der Verkauf im Shop, die Abholung sowie die Kundenschulungen verbleiben bleiben. Die Schlauchfertigung wird es sowohl am aktuellen als auch am zukünftigen Logistikstandort geben.

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