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Mit dem Elektromoped gegen den Fachkräftemangel

Der Logistikdienstleister Harder begegnet dem Fachkräfte-Nachwuchsmangel mit einer kreativen Idee.
Eine der Maßnahmen für mehr gewerbliche Auszubildende ist inspiriert aus den 60er Jahren, als der millionste Gastarbeiter mit einem Moped in Deutschland begrüßt wurde. | Foto: Picture Alliance
Eine der Maßnahmen für mehr gewerbliche Auszubildende ist inspiriert aus den 60er Jahren, als der millionste Gastarbeiter mit einem Moped in Deutschland begrüßt wurde. | Foto: Picture Alliance
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Tobias Schweikl

Das Logistikunternehmen Harder Logistics aus Neu-Ulm reagiert kreativ auf den Mangel an gewerblichen Auszubildenden für das noch junge Berufsbild als Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice. Denn mit klassischen Ausschreibungen kommt das Unternehmen wie viele andere in der Region nicht weiter. Seit fast drei Jahren sind die Stellen unbesetzt.
Eine der Maßnahmen ist inspiriert aus den 60er Jahren, als der millionste Gastarbeiter mit einem Moped in Deutschland begrüßt wurde. Die gewerblichen Auszubildenden bei Harder erhalten künftig für die Dauer der Ausbildung ein umweltschonendes Elektromoped. Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt und anschließend übernommen wird, darf es behalten.
Zu den Inhalten, die in der Ausbildung vermittelt werden, zählt eine kleine Küchenschreinerlehre, Grundlagen aus dem Bereich Elektrik und Installation sowie Aufbau und Anpassung von komplexen Systemmöbeln beispielsweise Schrankwänden. Auf einen kaufmännischen Ausbildungsplatz kommen bei Harder nach eigenen Angaben im Durchschnitt 60 bis 80 Bewerber, im Vergleich dazu liege die Bewerberquote im gewerblichen Bereich zwischen 1 und 10.

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