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Moderne Systeme können mehr

Der ADAC fordert für den bei neu zugelassenen Lkw ab 2015 vorgeschriebenen Notbremsassistenten höhere technische Anforderungen.
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Redaktion (allg.)
Knallt ein Lkw mit 70 km/h auf ein Stauende, haben die Pkw-Insassen vor ihm so gut wie keine Überlebenschance. Das hat der Allgemeine Deutsche Automobilclub ADAC in einem Crashtest festgestellt. Das Ausmaß des Aufpralls ist verheerend. In Sekundenbruchteilen werden die beiden vor dem Lkw stehenden Autos zermalmt, die Insassen der Pkw erleiden tödliche Verletzungen. Sie hätten laut ADAC aber überleben können: Mit einem automatischen Notbremsassistenzsystem im auffahrenden Lkw wäre der Unfall deutlich milder verlaufen. Zwar müssen laut Gesetz ab 2013 alle neu entwickelten Lkw-Typen über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht und ab 2015 alle neu zugelassenen Lkw mit einem Notbremsassistenten ausgestattet sein, die geplanten gesetzlichen Anforderungen sind aber laut ADAC noch nicht ausreichend. Gegenwärtig wird von den Notbremsassistenten gefordert, dass sie Unfälle mit vorausfahrenden Fahrzeugen verhindern und vor einer Kollision mit einem stehenden Fahrzeug die Geschwindigkeit um mindestens 10 km/h reduzieren können. Moderne Notbremsassistenzsysteme können aber eigentlich mehr. Gesetzlich vorgeschrieben werden sollten deshalb Systeme, die bei einem stehenden Fahrzeug, zum Beispiel an einem Stauende, zu einer Geschwindigkeitsreduzierung um 40 km/h führen - technisch ist das möglich. Denn nur dann können bei Geschwindigkeiten bis rund 55 km/h Unfälle vermieden und bei Autobahntempo der Aufprall deutlich abgemildert werden. (tpi) (Foto: ADAC)
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