Möbellogistik: Neuer Speditionsverbund plant digital

Ein neuer Speditionsverbund für die Möbellogistik will seine Prozesse von Anfang an digitalisieren. Partner können die eingesetzte Software kaufen, mieten oder eine Datenschnittstelle nutzen.

Das neue Logistiknetzwerk Relogg digitalisiert seine Prozesse mit dem Transportmanagement-System „cs connect“ von cargo support. | Bild: Relogg
Das neue Logistiknetzwerk Relogg digitalisiert seine Prozesse mit dem Transportmanagement-System „cs connect“ von cargo support. | Bild: Relogg
Tobias Schweikl

Der auf Möbellogistik spezialisierte Speditionsverbund Relogg Digital Logistics & Office Space Management GmbH & Co. KG mit Sitz in Berlin wurde 2021 gegründet. Das Unternehmen will seine Prozesse von Anfang an digitalisieren und weitgehend automatisieren. Nach einer Implementierungsphase soll eine entsprechende Lösung im Januar 2022 in den Produktivbetrieb gehen. Eingesetzt wird künftig das Transportmanagementsystem „cs connect“ des Anbieters cargo support.

Durch Daten-Schnittstellen zwischen Möbelherstellern, Relogg und den angeschlossenen Partnerspediteuren soll die Zahl der manuellen Eingriffe minimiert werden. Ziel sei es, den administrativen Aufwand pro Auftrag für alle beteiligten Partner deutlich zu verringern. Mit durchgängigen Scannungen an allen Übergabepunkten und die automatische Weitergabe aktueller Sendungsstatus und -daten würden die Abläufe beschleunigt und vereinfacht.

„Wir wollen uns auf unser operatives Geschäft konzentrieren und möglichst wenig Zeit mit der Verwaltung verbringen“, so Relogg-Geschäftsführer Julien Jourdan.

Der Relogg-Partner Ahnefeld Möbel-Logistik arbeitet bereits mit der Software. Die übrigen 14 Relogg-Partner haben die Wahl, ob sie das System kaufen oder mieten. Als dritte Option steht eine webbasierte Datenschnittstelle zur Verfügung.

Der Speditionsverbund Relogg verfügt über insgesamt 480 Fahrzeuge aus dem gesamten Bundesgebiet. Relogg steht für „Relocation Logistics Germany“.

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