Werbung
Werbung

Nach Ablauf der Verpflichtungen bei Cargoline: Rhenus Freight Logistics tritt der Stückgutkooperation NG.network bei

Anfang 2018 war Rhenus als Gesellschafter, jedoch nicht als Partner aus der System Alliance ausgeschieden. Nach dem Restart der Stückgutkooperation als NG.network bekennt man sich aber wieder zum Gesellschafterstatus.

Aus der System Alliance wurde vor rund einem Jahr die Stückgutkooperation NG.network; und Rhenus ist bald auch wieder mit dabei. | Bild: NG.network
Aus der System Alliance wurde vor rund einem Jahr die Stückgutkooperation NG.network; und Rhenus ist bald auch wieder mit dabei. | Bild: NG.network
Werbung
Werbung
Tobias Schweikl

Die Rhenus Freight Logistics GmbH & Co. KG wird neuer Gesellschafter der Stückgutkooperation NG.network GmbH. Der Schritt soll nach Ablauf der vertraglichen Verpflichtungen mit der CargoLine GmbH & Co. KG wirksam werden. Beide Parteien versprechen sich nach eigener Aussage von der engeren Zusammenarbeit Synergieeffekte.

Künftig sollen laut Thilo Meutzner, Geschäftsführer Rhenus Road Freight Deutschland, die eigenen Stückgutmengen über NG.network als primäres Netzwerk abgewickelt werden. Vollzogen werden soll der Gesellschafterwechsel in einem Jahr. Die sechs Standorte, welche aktuell für Cargoline arbeiten, sollen für das Netzwerk tätig bleiben.

Alles auf Anfang

Rhenus war Anfang 2018 als Gesellschafter, nicht jedoch als Partner aus der damaligen System Alliance ausgeschieden. Knapp ein Jahr nach dem Neustart als NG.network bekennt sich das Unternehmen nun erneut zum Gesellschafterstatus.

Während Thilo Streck, CEO Rhenus Road Freight, den damaligen Austritt weiterhin als „notwendig und richtig“ einschätzt, betont er, dass der Kontakt zwischen den Unternehmen stets aufrechterhalten wurde:

„In den vergangenen Jahren haben wir die positive Entwicklung der Kooperation aufmerksam verfolgt und den Dialog zur möglichen Vertiefung der Zusammenarbeit in den letzten Monaten intensiviert.“

Für Thilo Meutzner, Geschäftsführer Rhenus Road Freight Deutschland, war der Neustart als NG.network entscheidend.

„Die neue vertragliche Grundlage ist eine deutliche Veränderung zur vorherigen Regelung“, so Meutzner. „Neben den überarbeiteten Spielregeln gibt es nun auch ein klares Commitment der Gesellschafter, in Stückgut zu investieren, sowie ein stärkeres Bekenntnis zum Zusammenhalt im neuen Netzwerk.“

Bekenntnis zum Stückgut

Auch die aktuelle Verkehrsführung spiele laut Rhenus eine Rolle. Durch die Abwicklung der eigenen Stückgutmengen über NG.network als Primärnetzwerk senke man die Komplexität in den Betrieben erheblich.

„Betrachtet man unsere gesamten aktuellen Rhenus-Stückgutmengen in Deutschland, so werden schon heute rund 70 Prozent der Sendungen über Gesellschafterbetriebe von NG.network produziert“, erklärt Meutzner.

Weiterhin sehe Rhenus nach eigenem Bekunden die strategische Notwendigkeit, stärker in Stückgut und die Netzwerklandschaft und Standorte zu investieren. NG.network sei mit seinen Gesellschaftern Hellmann Worldwide Logistics, Gebrüder Weiss, Streck Transportgesellschaft und Zufall Logistics Group zu diesen Investments bereit.

Für NG.network sei der neue Gesellschafter ein wichtiger Schritt in der strategischen Grundausrichtung als Primärnetzwerk. Das garantiert Sicherheit für die Betriebe, aber auch Qualität und Stabilität im Netzwerk.

„NG.network ist ein antifragiles System aus großen Gesellschaftern und starken regionalen Partnern. Mit Rhenus haben wir einen für uns idealen Kandidaten gewonnen, der bereit ist, in die gemeinsame Zukunft zu investieren und sich hier auch der Innovation verpflichtet“, so Stephan Opel, Geschäftsführer NG.network. „Wir können zudem auf eine gemeinsame Historie aufbauen, beginnen also nicht bei null.“

Mehrere Rhenus-Standorte sind bereits an NG.network angeschlossen; zuletzt wurde die Niederlassung Hilden im Frühjahr 2023 aufgeschaltet. Mögliche Doppelbesetzungen verschiedener Regionen schließt Stephan Opel auch zukünftig nicht aus:

„Unsere Netzwerksimulationen zeigen, dass einige Gebiete aufgrund eines erhöhten Mengenaufkommens von der Doppelbesetzung profitieren. Diese Regionen werden zukünftig gezielt verstärkt, auch durch die Aufschaltung der Rhenus-Standorte.“

Zudem planen Rhenus und NG.network mit Cargoline offenbar auch weiterführend eine enge Kooperation.

Werbung
Werbung