Nachhaltiges Logistikzentrum: Schnellecke baut grün in Wolfsburg

Beim neuen Logistikzentrum standen ökologische, ökonomische und sozio-kulturelle Aspekte im Fokus. Innerbetrieblich werden nur Elektro-Stapler eingesetzt.

Beim Spatenstich (v.l.n.r.): Nadine Schwechheimer, Operative Logistik, Lena Nieß, Logistikplanerin, Marius Dehm, Projektleiter (alle drei bei Volkswagen), Ludwig Büttenbender Geschäftsführer, Carsten Sievers, Projektleiter (beide bei Schnellecke), Thomas Krause, Vorstand, Rene Borowka, Lieferantenansiedelung (beide bei Wolfsburg AG) und Sebastian Abele, Projektleiter bei Bremer.
Beim Spatenstich (v.l.n.r.): Nadine Schwechheimer, Operative Logistik, Lena Nieß, Logistikplanerin, Marius Dehm, Projektleiter (alle drei bei Volkswagen), Ludwig Büttenbender Geschäftsführer, Carsten Sievers, Projektleiter (beide bei Schnellecke), Thomas Krause, Vorstand, Rene Borowka, Lieferantenansiedelung (beide bei Wolfsburg AG) und Sebastian Abele, Projektleiter bei Bremer.
Johannes Reichel
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Melanie Endres)

Der Wolfsburger Transportdienstleister und VW-Logistiker Schnellecke hat mit dem Bau eines neuen Logistikzentrums in Wolfsburg Warmenau begonnen. Hier sollen von der durchgängigen LED-Beleuchtung bis zur bienengerechten Geländebepflanzung Umweltschutz und Ressourcenminimierung nach dem Goldstandard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DNGB) konsequent umgesetzt werden, heißt es in einer Mitteilung. Laut Geschäftsführer der Schnellecke Grundbesitz GmbH & Co. KG Ludwig Büttenbender soll der rund 30.000 Quadratmeter große Neubau in neun Monaten fertiggestellt werden.

„Wir haben weniger nachhaltige Materialien durch ökologisch wertvollere ersetzt. In einer lückenlosen digitalen Dokumentation erfassen wir alle für die Nachhaltigkeitsanalyse relevanten Kennzahlen des Gebäudes, darunter auch gestalterische Aspekte sowie die Prozessqualität“, so Büttenbender.

Dies werde keine typische Logistikhalle. So nutze man höherwertige Paneele für die Fassade, darüber hinaus wurde wir ein Farbgestaltungskonzept aufgesetzt. Geprüft werde auch noch der Bewuchs der Fassade. Außerdem gibt es mehr Fenster als üblich, so dass mehr Tageslicht in die Halle gelangt, präzisiert Büttenbender weiter.

Sozialfaktor: Auch für die Mitarbeiter "nachhaltig" konzipiert

Eine ansprechende und mitarbeitergerechte Gestaltung war laut Pressemitteilung auch ein wichtiges Anliegen für Rolf Schnellecke, der sein Unternehmen in einer besonderen Verantwortung gegenüber der Stadt Wolfsburg sieht. So soll das Gebäude nicht nur einen ästhetischen Akzent setzen, sondern auch ein Ort sein, an dem sich die Mitarbeitenden wohlfühlen, heißt es in der Meldung von Schnellecke.

Im Außenbereich werde ein begrünter Erholungs- und Pausenbereich geschaffen. Ebenerdig soll es Flächen mit beispielsweise Obstbäumen und eine Streuwiesenfläche speziell für Bienen sowie Ruheinseln mit Bänken geben. Geplant sei auch, das anfallende Regenwasser zu sammeln und für die Bewässerung des Grundstücks zu nutzen. Das gesamte Gebäude werde zudem durchgängig mit LED-Leuchten ausgestattet.

„Der innerbetriebliche Transport wird ausschließlich von E-Staplern durchgeführt“, so Geschäftsführer Büttenbender.

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