Neuer Niederflur-Kippanhänger mit Auffahrrampen

Schwarzmüller hat seine Produktpalette um einen Niederflur-Kippanhänger mit der Unterbringungsmöglichkeit für Auffahrrampen erweitert und ein erstes Fahrzeug an ein Tiroler Unternehmen ausgeliefert.
Redaktion (allg.)
Der neue Zwei-Achs 3-Seiten-Kippanhänger verfügt Herstellerangaben zufolge über 18 Tonnen Eigengewicht. Er soll neben herkömmlichen Schüttgütern im Baustelleneinsatz auch den Transport von Kleinbaggern sowie ähnlichen gummibereiften oder kettenangetriebenen Baumaschinen ermöglichen. Die Besonderheit des Anhängers liege darin, dass die Länge der Auffahrtsrampen jener der Ladelänge entsprechen kann. Die Rampen müssten in diesem Fall trotzdem nicht auf der Ladefläche verstaut werden. Nach dem schwenken der Rückwand können die Rampen ohne großen Kraftaufwand am Brückenende eingehängt werden. Sie verschwinden also nach jedem Be- und Entladen wieder im schmutzgeschützten Bereich unter dem Brückenboden. Aufgrund dieser Neuheit besteht nun auch bei kurzen Anhängern die Möglichkeit besonders flacher Auffahrtsneigungen. Um einen möglichst sicheren und bequemen Ladevorgang zu gewährleisten ist selbstverständlich auch die Rampenbreite von Bedeutung. Der neue Schwarzmüller Kippanhänger ermöglicht eine Rampenbreite von bis zu 520 Millimeter. Der Zwei-Achs 3-Seiten-Kippanhänger ist mit 19,5 Zoll einzelbereift, dadurch beträgt die Ladehöhe in beladenen Zustand nur etwa 1.200 Millimeter. Die Laderaumlänge wiederum ist ab 5.100 Millimeter lieferbar. Neben einer Drehschemelausführung kann der Anhänger auch als Zentralachsausführung produziert werden. Die Wilhelm Schwarzmüller Ges.m.b.H. hat sich mit der Präsenz in 21 europäischen Ländern als Anbieter für gezogene Nutzfahrzeuge in Zentral-, Südost- und Osteuropa positioniert. Das Unternehmen fertigt jährlich über 12.000 Nutzfahrzeuge, beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeiter und erwirtschaftet in der Gruppe einen konsolidierten Umsatz von rund 350 Millionen Euro. Die Produktpalette erstreckt sich über die Bereiche Plateau-, Kipp-, Kühl-, Tank-, Tieflade-, Container-, und Holz/Rungenfahrzeuge. Neben den Produktionsstandorten Österreich (Hanzing), Tschechien (Zebrak) und Ungarn (Budapest) steht ein europaweites Netz von Servicestützpunkten entlang der bedeutenden Verkehrs- und Transitrouten für schnelle Reparatur und Ersatzteilversorgung. (swe) (Foto: Schwarzmüller)