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Nissan NV200 nur noch mit Elektroantrieb

Nissan wird den NV200 künftig nicht mehr als Verbrenner bauen, dafür die Kapazitäten der zunehmend gefragten E-Version aufstocken. Nachfolger auf Renault-Kangoo-Basis in Sicht.

Ausgeraucht: Die Verbrenner-Modelle des Nissan NV200 werden eingestellt, die E-Produktion dagegen aufgestockt.
Ausgeraucht: Die Verbrenner-Modelle des Nissan NV200 werden eingestellt, die E-Produktion dagegen aufgestockt.
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Gregor Soller

Nissans NV200 kommt in Fahrt – als Stromer. Die Japaner hatten die Produktion des e-NV200 in Barcelona gefertigt wird, wegen der gestiegenen Nachfrage 2018 bereits um rund 50 Prozent auf 6.000 Einheiten erhöht. Entsprechend wurde auch die Kapazität für die Fertigung der 40kWh-Akkus erhöht. Im Sommer sollen die Verbrennerversionen auslaufen. Als Grund nennt Nissan, dass immer mehr Metropolen Verbrenner aus den Innenstädten verbannen – dem Hauptaktionsgebiet des Kompakt-Vans NV200. Entscheidender dürfte aber sein, dass Nissan den Nachfolger des in Europa insgesamt mäßig erfolgreichen NV auf Renault-Kangoo-Basis umstellen wird, der ebenfalls bald neu kommt. Der dürfte dann als NV 250 auch wieder mit Verbrennern von französischen Bändern laufen. Noch nicht geäußert hat sich Renault in dem Zusammenhang über den Kangoo Z.E. und die Fortführung des Deals mit Daimler, wo der Kangoo als Citan verkauft wird, allerdings nicht als Elektro-Variante - genau umgekehrt wie im Falle der Kooperation beim Smart, den Renault für Daimler elektrifiziert. Bei den Franzosen gibt es wiederum keine Elektro-Version des technisch baugleichen Twingo, wohl auch wegen der Nähe zum Zoe.

LOGISTRA Kommentar:

In manchen Nischen tun sich Stromer leichter als Benziner: Das galt für den kantigen Kia Soul und das gilt für den Nissan NV200, der als Verbrenner eher mäßig, als Stromer aber vergleichsweise gut verkauft wird. Ein Grund, ihn so weiterzuführen.

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