Werbung
Werbung
Werbung

Nufam 2019: Vom Lastenrad zum Dreiseitenkipper

Vom Lastenfahrrad, über kompakte Kühlfahrzeuge für die City-Logistik bis zum ausgewachsenen Tieflader – Humbaur zeigt auf der Nufam 2019 ein breites Spektrum an Lieferfahrzeugen.

Werbung
Werbung
Tobias Schweikl

Der Anhänger- und Aufbautenhersteller Humbaur zeigt auf der Nufam 2019 (26. bis 29. September, Karlsruhe) ein breites Spektrum seiner Transportlösungen. Unter den Exponaten sind ein Kühltransporter „FlexBox Cool“ auf Basis eines Fiat Ducato mit Erdgasantrieb und ein Tiefkühltransporter „FlexBox Freeze“ auf Basis eines MAN TGE.

Der Fiat Ducato verfügt über ein spezielles Plattformfahrgestell für niedrige Ladehöhe, um in der City-Logistik das Be- und Entladen zu erleichtern. Der Frischdienstaufbau FlexBox Cool ist in GFK-Leichtbauweise (PurLight) mit 45-mm-Sandwichpaneelen realisiert und verfügt über einen nutzlastoptimierten Isolierboden (LightGrip).

Der Kühlkoffer verfügt serienmäßige über Doppelflügeltüren am Heck und ist außerdem mit einer Reihe Schlitzankerschiene rechts und links für die Ladungssicherung ausgestattet. Der Innenraum des Kofferaufbaus misst 3500 x 2000 x 2300 mm und bietet damit Platz für bis zu vier Euro-Paletten oder 189 E2-Kisten. Den Kern der voll elektrischen Kühlanlage bildet das Kühlaggregat Mitsubishi TE30. Enthalten ist sowohl eine 230-V-Standkühlung, wie auch Pufferbatterien zum Kühlbetrieb ohne laufenden Motor.

Das Ausstellungsfahrzeug MAN TGE verfügt über einen Tiefkühlaufbau in GFK-Leichtbauweise (PurLight), der von einem Kühlaggregat Carrier Xarios 350 gekühlt wird. Enthalten ist sowohl eine 380-V-Standkühlung, wie auch eine Heißgasheizung. Der Kofferaufbau misst innen 3320 x 1850 x 1770 mm und bietet Platz für fünf Euro-Paletten bzw. 192 E2-Kisten.

Zur Ladungssicherung ist links und rechts je eine Reihe Schlitzankerschienen verbaut. Be- und entladen wird das Fahrzeug über die serienmäßigen Doppelflügeltüren am Heck, eine 900 x 1700 mm große Seitentüre rechts ermöglicht den Zugang zum Laderaum mit weniger Kälteverlust. Zwei Rammpuffer am Heck schützen das Ausstellungsfahrzeug beim rückwärtigen heranfahren an Laderampen.

Für die Baubranche zeigt Humbaur den überarbeiteten Dreiseitenkipper HTK 14. Bei allen Dreiseitenkippern der HTK-Modellreihe wurde das Fahrgestell gewichtsoptimiert, um mehr Zuladung zu ermöglichen. Gleichzeitig wurde eine leichtere Brücke als Basis verwendet, sodass auch die Ladebrücke zur Gewichtseinsparung beiträgt. Beim HTK 14 kommen außerdem neue Achsen zum Einsatz. Die Stirnwand des Dreiseitenkippers verfügt jetzt über eine Durchladefunktion, die Heckklappe über eine automatische Verriegelung, sodass sich die Heckklappe beim Rückwärtskippen zum Pendeln öffnen lässt. Der Anhänger verfügt nun serienmäßig über Federspeicherzylinder und eine EBS-Bremsanlage.

Auch der Hochlader HBT 10 wurde überarbeitet: Das Fahrzeug wurde gewichtsoptimiert, besonders das Fahrgestell im Gewicht reduziert. Dadurch ergibt sich eine deutlich höhere Nutzlast bei gleichbleibendem Gesamtgewicht. Die Ladehöhe des HBT 10 wurde um rund 60 mm abgesenkt, die abklappbaren Auffahrrampen gleichzeitig um 200 mm verlängert. Dadurch ergibt sich ein deutlich geringerer Auffahrwinkel

Für die letzte Meile in Innenstädten hat Humbaur in Kooperation mit Bayk das „FlexBike“ entwickelt. Basis des Konzepts ist das Lastenfahrrad „BAYK BRING“, das um eine FlexBox Dry in GFK-Leichtbauweise ergänzt wird. Darin ist Platz für 1,4 Kubikmeter Ladung, die Grundfläche reicht für eine Euro-Palette. 260 kg Nutzlast sind möglich. Unterstützt werden das Fahren durch einen TQ Mittelmotor mit PinRim-Getriebe und einem Drehmoment von maximal 120 Nm, auch eine Anfahrhilfe bis 6 km/h ist integriert. Für Sicherheit sorgen ein Differentialgetriebe von Husqvarna an der Hinterradachse, eine hydraulische Scheibenbremse von Brembo und eine LED-Lichtanlage mit Bremslichtfunktion.

Das HUMBAUR FlexBike ist zugelassen als Pedelec25 (EPAC-Norm in der EU) und durch die DEKRA zertifiziert. Der 48-V-Li-Ion-Akku weist eine Kapazität von 2000 Wh (mit integriertem Batteriemanagement-System) auf. In vier Stunden lässt sich der Akku voll Laden.  ts

Halle 2, B211

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung