NUFAM 2021: Nachhaltiger Reifenservice

Die Karlsruher Pneuhage Gruppe stellt nachhaltiges und kostenoptimiertes Reifenmanagement in den Mittelpunkt ihres Messeauftritts.

Mit dem Service-Truck kommen die Reifendienste von Pneuhage direkt vor Ort zum Kunden. (Foto: Pneuhage)
Mit dem Service-Truck kommen die Reifendienste von Pneuhage direkt vor Ort zum Kunden. (Foto: Pneuhage)
Tobias Schweikl
(erschienen bei Transport von Christine Harttmann)

Der herstellerunabhängige Reifenspezialist will mit objektiver und nutzerorientierter Beratung ihren Kunden helfen, die Laufleistung zu optimieren, den Verbrauch zu verringern und Kosten zu sparen. Basis dafür sei, so erklärt das Unternehmen, die langjährige Erfahrung mit den verschiedenen Produkten zahlreicher Hersteller sowie der eigenen Runderneuerungsbetriebe. Zum Pneuhage-Sortiment gehören Energiespar-Reifen ebenso wie spezielle Reifen für elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge. Teil der Messepräsentation anf der NUFAM in Karlsruhe (30.September bis 3. Oktober 2021) sind zudem die exklusiv vertriebenen Lkw-Reifenmarken Westlake und Yokohama sowie Industriereifen von Global Rubber. Flächendeckenden Service sollen überregionale Flottenkonzepte sicherstellen.

Eine gewichtige Rolle in Sachen Nachhaltigkeit schreibt das Unternehmen seinen fünf zur Firmengruppe gehörenden Runderneuerungsbetriebe zu. „Damit verhelfen wir jährlich rund 100.000 Lkw-Reifen zu einem zweiten oder sogar dritten Leben“, erklärt Volker Mai, Verkaufsleiter Lkw bei Pneuhage.

„Auf diese Weise werden mehrere tausend Tonnen an Rohstoffen sinnvoll wiederverwertet. Allein durch das Werk am Firmensitz in Karlsruhe wurden seit 1988 über eine Million Reifen erneuert.“

Die Karkassen dafür stammen zum Großteil direkt von Kunden der eigenen Reifendienste. Nach der „Kalterneuerung“ erhalten diese laut dem Reifenspezialist ihre mit Qualitätsprofilen erneuerten Reifen binnen weniger Tage für die Weiternutzung zurück. Computergestützte Produktionsabläufe und ECE-Zertifizierungen sollen Produktqualität und Haltbarkeit sicherstellen.

Wer die eigenen Karkassen erneuern lässt, fahre besonders günstig. Runderneuerte Reifen können auch über De-minimis gefördert werden, betont Volker Mai einen weiteren wichtigen Aspekt. Doch trotz der Kostenvorteile und einem zunehmenden Trend zur Nachhaltigkeit bedürfe es entsprechender Beratung, um neue Nutzfahrzeugflotten zu überzeugen. Hier setzt Pneuhage auf einen fachkundigen Außendienst, spezielle Beratungsmobile und Werksbesichtigungen.

Die Vor-Ort-Montage mit mehr als 400 Servicemobile soll Nutzfahrzeugkunden Zeit und Kraftstoff sparen, indem beispielsweise die Fuhrparkchecks während der Standzeiten auf den Betriebshöfen stattfinden. Auch bei der Montage von Stapler-Vollgummi-Reifen setzt der Reifenspezialist auf regional verfügbare mobile Industriereifen-Pressen direkt am Einsatzort. Betreut werden die Flottenkunden dabei durch zentrale Ansprechpartner. Die Abrechnung kann elektronisch erfolgen. Das Servicenetz Pneunet in Kooperation mit der Hotline von Service24 hilft auch im Pannenfall.

Die 1953 gegründete inhabergeführte Pneuhage-Gruppe betreibt mehr als 160 eigene Reifendienste in Deutschland sowie fünf Runderneuerungswerke für Lkw-Reifen. Mit über 600 Nfz-Reifenpartnern leistet der Reifenspezialisten über das Netzwerk Pneunet europaweit Flottenservice. Der firmeneigene Großhandel Interpneu hält ein vielfältiges und schnell verfügbares Sortiment bereit. Neben 1,3 Millionen Reifen für Pkw und Transporter sind laut dem Unternehmen 50.000 Lkw-Reifen sowie mehrere Tausend Reifen für Ackerschlepper, Baumaschinen und Transportern auf Lager. Die zwei Betriebe der Pneuhage Reifenerneuerungstechnik nutzen Verfahren und Materialien von Recamic aus dem Hause Michelin. Die ebenfalls zur Unternehmensgruppe gehörenden Firmen Ehrhardt Reifen + Autoservice sowie First Stop erneuern nach Bandag-Verfahren von Bridgestone.

dm-Arena / Stand A424

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