Öle und Schmierstoffe: Shell Rimula R7 soll Kraftstoff sparen

Weniger Kraftstoffverbrauch und bessere Leistungswerte verspricht Shell bei seinen Nutzfahrzeug-Motorenölen Shell Rimula der nächsten Generation.

Shell Rimula R7 AD und R7 Plus AM sollen durch ihre niedrige HTHS-Viskosität (hohe Temperatur, hohe Scherung) zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs beitragen. | Bild: Shell
Shell Rimula R7 AD und R7 Plus AM sollen durch ihre niedrige HTHS-Viskosität (hohe Temperatur, hohe Scherung) zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs beitragen. | Bild: Shell
Tobias Schweikl
(erschienen bei PROFI-Werkstatt von Tobias Schweikl)

Mit „Shell Rimula R7 AD“ und „Shell Rimula R7 Plus AM“ führt Shell die beiden ersten Produkte der neuen Reihe „Shell Rimula R7“ in Europa ein. Diese wurden speziell für den Einsatz in der aktuellen Lkw-Generation von Daimler (Mercedes-Benz) und MAN entwickelt. Ein von Iveco freigegebenes Produkt soll gegen Ende dieses Jahres folgen, heißt es bei Shell.

Shell Rimula R7 AD und R7 Plus AM sollen durch ihre niedrige HTHS-Viskosität (hohe Temperatur, hohe Scherung) zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs beitragen. Sie seien zudem von den Herstellern „für längste Ölwechselintervalle“ zugelassen.

„Die zunehmend strengeren europäischen Vorschriften haben die Lkw-Hersteller dazu veranlasst, über Änderungen am Antriebsstrang hinauszuschauen, um die Emissionsziele zu erreichen, ohne dabei Kompromisse bei der Leistung einzugehen“, erklärt Frank Machatschek, Product Application Specialist für Heavy-Duty Engines bei Shell. „Der Einsatz von Motorenölen mit niedriger HTHS-Viskosität ist eine solche Möglichkeit, die Effizienz zu steigern und damit den Kraftstoffverbrauch zu senken.“

Die neuen Rimula R7 wurden laut Herstellerangaben mit einer abgesenkten HTHS-Viskosität von 2,6 bzw. 2,9 mPa·s (im Vergleich zum Industrie-Benchmark von 3,5 mPa·s) formuliert. Sie hätten eine verbesserte Kraftstoffeffizienz von bis zu 3,9 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Viskositätsklassen und bis zu einem Prozent Kraftstoffeinsparung im Vergleich zu einem SAE 5W-30 (3,5 mPa·s HTHS) Motorenöl bewiesen, heißt es beim Hersteller.

Der Oxidationsschutz sei laut Shell im Volvo T13-Motorentest um 58 Prozent im Vergleich zu den CK-4- und API FA-4-Grenzwerten und um 59 Prozent im MAN-M3977-Test verbessert worden. Beim Verschleißschutz hätte man einen über 70 Prozent verbesserten Nockenverschleißschutz im Vergleich zu den MB 228.61-Grenzwerten und einen um 72 Prozent verbesserten Zylinderlaufbuchsenverschleiß im Vergleich zum MB-228.61-Grenzwert erreicht. Man erreiche zudem eine um 36 Prozent verbesserte Kolbensauberkeit im Vergleich zu den MAN M3977-Grenzwerten und ein um 78 Prozent besseres Kälteverhalten bei bis zu -35°C, so Shell.

Shell Rimula R7 ist laut Hersteller Teil des Produktangebotes an Schmierstoffen mit CO2-Ausgleich durch internationale Entwicklungs- und Klimaschutzprojekte.

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