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Online-Food-Lieferdienst Picnic legt starkes erstes Jahr hin

In der ersten Jahresbilanz des jungen Online-Lebensmittlers erstaunt der hohe Anteil an frischen Lebensmittel, auch Fleisch und Milch. Mittlerweile sind es 15.000 Kunden, 5.000 stehen auf der Warteliste. Traditionelles Weihnachtsgebäck führt die Bestelllisten an.

Gefragte Milchmänner: Die Picnic-Fahrer heißen "Runner" und liefern mit Elektro-Fahrzeugen von Goupil aus. LOGISTRA war vor Ort, eine ausführliche Reportage folgt. | Foto: J. Reichel
Gefragte Milchmänner: Die Picnic-Fahrer heißen "Runner" und liefern mit Elektro-Fahrzeugen von Goupil aus. LOGISTRA war vor Ort, eine ausführliche Reportage folgt. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Der Online-Lebensmittellieferdienst Picnic aus Neuss hat eine erste Bilanz über sein Premierenjahr in Deutschland gezogen. So werden in den Verteilgebieten um Neuss und Mönchengladbach derzeit rund 15.000 Kunden beliefert, über 5.000 weitere Verbraucher seien in der Warteliste des kostenfreien Zustelldienstes registriert. Vom Warensortiment falle auf, dass die Kunden vor allem viele Frischwaren online ordern, darunter auch Fleisch und Milch. So führten im Jahr 2018 Salatgurken, frische Vollmilch und Eier das Bestellranking bei dem deutschen Ableger des gleichnamigen niederländischen Unternehmens an. Weitere beliebte Lebensmittel seien Bananen, Mineralwasser, gemischtes Hackfleisch, Nutella, Hähnchenbrustfilet, Avocado, frisches Roggenmischbrot, holländischer Schnittkäse und Tomaten, so der Anbieter.

„Picnic ist erst Anfang diesen Jahres in Deutschland gestartet und hat eine beeindruckende Anzahl von Kunden gewinnen können, die bei uns regelmäßig  bestellen“, freut sich Frederic Knaudt aus dem Gründerteam von Picnic in Deutschland.

Er will das Angebot an Lebensmitteln und anderen Produkten weiter den Wünschen der Kunden vor Ort anpassen, auch indem Feedback direkt über die eigenentwickelte App erfolgt. So können wir unser Sortiment als reiner Online-Supermarkt schnell anpassen“, meint Knaudt. Der Anbieter hat sich einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten verschrieben, so dass Kunden aus einem breiten Angebot von regionalen Produkten auswählen könnten. "Kartoffeln aus Stürzelberg, Elstar-Äpfel aus Kaarst, Feinkost-Thunfischcreme aus Gladbach, Blütenhonig aus Willich und Petersilie aus Neuss sind nur einige der von Picnic-Kunden besonders nachgefragten Produkten aus ihrer Region", schildert der Lieferdienst.

Starkes Wachstum an Mitarbeitern und E-Fahrzeugen

Seit dem Start am Anfang des Jahres sei die Belegschaft von Picnic in Deutschland auf 300 Mitarbeiter und die Fahrzeugflotte auf knapp 80 von dem Online-Händler speziell entwickelten E-Vans gewachsen. In diesem Zeitraum habe man 1.600 Tonnen Lebensmittel an Kunden in Mönchengladbach, Kaarst, Neuss, Meerbusch und Düsseldorf-Oberkassel ausgeliefert. Neben der elektrischen, geräusch- und emissionsarmen Belieferung führt der Anbieter auch ins Feld, dass Verbraucher weniger selbst zum Einkaufen fahren mussten.

"360.000 Kilometer Individualverkehr wurden auf diese Weise eingespart und Picnic-Kunden hatten dieses Jahr 84.000 Stunden mehr Zeit, die sie sonst beim Einkaufen verbracht hätten. Die E-Vans von Picnic sind insgesamt 135.000 Kilometer gefahren, wodurch 47 Tonnen an CO2-Emissionen vermieden wurden", technet das junge Unternehmen vor.

Vorweihnachtlich ist übrigens in den Regionen um Neuss und Mönchengladbach der sogenannte Weckmann besonders beliebt: Die Mandel-Variante des traditionellen Gebäcks steht bei Bestellungen aus dem Weihnachtssortiment vom Online-Supermarkt Picnic auf Platz eins. Zu weiteren großen Weihnachts-Hits zählen Marzipan Schoko-Kugeln, Rotkohl im Glas, Walnüsse, der Vanillekipferlteig zum Selberbacken, tiefgefrorene Barbarie-Entenbrust sowie die Feinkost-Thunfischcreme aus Gladbach.

Eine ausführliche Reportage im Rahmen unseres LOGISTRA City Check für nachhaltige Stadtlogistik lesen Sie in der nächsten Ausgabe!

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