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Palletways: Neues Umschlagzentrum in Süddeutschland

Mit einem neuen Regionalhub in Neufahrn bei München verbessert Palletways seine Netzabdeckung. Vor allem Verkehre von Versendern im süddeutschen Raum werden beschleunigt.
Sieben Netzwerkpartner sind bereits direkt an Neufahrn angeschlossen, weitere werden folgen. | Foto: Palletways
Sieben Netzwerkpartner sind bereits direkt an Neufahrn angeschlossen, weitere werden folgen. | Foto: Palletways
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Tobias Schweikl

Palletways Deutschland baut sein Netzwerk für den Expressversand palletierter Güter in Europa weiter aus. In Neufahrn bei München hat das Unternehmen nun sein neues Regionalhub Südost eingeweiht, das als internationale Umschlagbasis die Laufzeiten und Tarife von und nach Südeuropa verbessern soll. Mit Start Anfang September 2017 sind bereits sieben Netzwerkpartner direkt an Neufahrn angeschlossen. Weitere werden den Angaben zufolge in Kürze hinzukommen.
Von dem neuen Regionalhub sollen insbesondere die Versender palettierter Fracht von und nach Österreich, Italien und Spanien profitieren. Die Laufzeit der Sendungen Richtung Süden werde sich, so Palletways, um durchschnittlich einen Tag verkürzen. Darüber sparten sich Netzwerkpartner in den Postleitzahlgebieten 8 und teilweise auch 7 und 9 die Fahrstrecke zum Zentralhub im hessischen Knüllwald-Remsfeld bei Kassel nicht mehr anfahren müssen. Sendungen Richtung Süden können sie künftig direkt über das neue Regionalhub Südost in das Netz einspeisen. Demzufolge sieht Mathias Mendel, Geschäftsführer von Palletways Deutschland, die Wettbewerbsvorteile in erster Linie auf Seiten der Netzwerkpartner in Süddeutschland. Mit der Einrichtung des Regionalhubs in Neufahrn habe die Kooperation deren „Netzwerkstruktur weiter optimiert“. Das Unternehmen erwartet sich davon steigende Volumina im grenzüberschreitenden Verkehr von und nach Südeuropa und für den süddeutschen Raum.
Auch für den norddeutschen Raum plant Palletways ein zusätzliches Regionalhub. Es soll im Geschäftsjahr 2018/19 an den Start gehen. Dieser Netzausbau gehe einher „mit der steigenden Anzahl neuer Partnerunternehmen“. Mendel, der momentan 60 Netzwerkpartner mit 69 Depots bundesweit zählt – Tendenz steigend – kündigte an: „Wir werden unseren Netzwerkausbau und damit die Reduzierung unserer ‚White Areas‘-Dienstleistergebiete mit weiteren Netzwerkpartnern intensiv vorantreiben. Hinzu kommt der Ausbau unserer 24-Stunden-Zustell- und Abholgebiete.“ Derzeit decke das Unternehmen bundesweit rund 90 Prozent der Gesamtfläche in diesem Service ab. (ha)

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