Pharmalogistik: Transco Berlin sensibilisiert Subunternehmer

Pharmaspediteur Transco Berlin auditiert regelmäßig seine externen Logistik-Dienstleister gemäß der EU-Richtlinie Good Distribution Practice (GDP)
Ohne schriftliche Dokumentation läuft bei der Umsetzung GDP-konformer Logistikprozesse gar nichts – das gilt für den Spediteur Transco auch im Verhältnis zu seinen Subunternehmern. | Foto: Transco
Ohne schriftliche Dokumentation läuft bei der Umsetzung GDP-konformer Logistikprozesse gar nichts – das gilt für den Spediteur Transco auch im Verhältnis zu seinen Subunternehmern. | Foto: Transco
Tobias Schweikl

Im Jahr 2014 hatte die Transco Berlin Brandenburg GmbH 2014 das neue GDP-Zertifikat des TÜV Rheinland erhalten – als erster Pharmaspediteur bundesweit. Und seit 2015 setzt der Spediteur ebenfalls als Erstanwender auf die neuen HighSecurity-Pharmatrailers des Herstellers Krone. Nun widmet sich Transco der regelmäßigen Qualifizierung seiner externen Logistik-Dienstleister: Schrittweise auditiert der Pharmatransport-Spezialist seine Subunternehmer im Sinne einer ganzheitlichen Prozessqualifizierung gemäß der EU-Richtlinie Good Distribution Practice (GDP).
Eine Auditierung externer Logistik-Dienstleister in diesem Umfang erfolgt üblicherweise nur durch Pharmaunternehmen. Transco will mit dem Ansatz „Logistiker prüft Logistiker“ über die richtlinienkonforme Qualifizierung hinausgehen. Die Subunternehmer sollen für die Belange der GDP und das daraus folgende Qualitätsverständnis sensibilisiert werden. Dazu gehören laut Transco nicht nur die technischen Prüfungen, sondern auch die regelmäßige Schulung des Personals und das Implementieren sowie das Weiterentwickeln GDP-konformer Logistikprozesse.

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