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Preisspannen von bis zu 100 Prozent

Unternehmen erzielen in ihren Vertragsverhandlungen mit Dienstleistern wie Reedereien und Speditionen bei weitem keine optimalen Ergebnisse.
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Redaktion (allg.)
Dies ist das Ergebnis der aktuellen Auswertung des Benchmarks "Einkauf von Frachten", die der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) im Juni 2009 erstellt hat. So differieren die Preise für vergleichbare Produkte im Bereich Luft- und Seefrachten je nach Verhandlungsergebnis um bis zu 100 Prozent. Auch im Bereich nationaler und internationaler Straßengüterverkehr existieren demnach Preisunterschiede von bis zu 50 Prozent. Wer das größte Frachtvolumen einkauft, erzielt nicht automatisch den besten Preis. So mancher Mittelständler verhandelt besser als ein Großunternehmen. Der Einkauf erzielt Einsparpotenziale nicht ausschließlich durch klassische Verfahren wie Ausschreibungen, Auktionen und Verhandlungen. "Besonders in mittelständischen Unternehmen stellt die Bündelung der Bedarfe auf möglichst wenige Lieferanten ein probates Mittel zur Kostenreduzierung dar", so BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Holger Hildebrandt. Der BME führt zur Unterstützung der Firmenmitglieder in jedem Quartal das Benchmark "Einkauf von Frachten" durch. Als neutrale Plattform bietet der BME Unternehmen die Möglichkeit, sich anonym mit anderen zu vergleichen. Dem Teilnehmer wird anhand einer Prozentskala aufgezeigt, wo er sich im Vergleich der verhandelten Preise wiederfindet.
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