Proton Motor: Millionen-Auftrag für 100-kW-Fuel-Cell-Container

Der Münchener Spezialist liefert zehn 100-kW-Outdoor-Container an „APEX Energy“. Auftragsvolumen von fünf Millionen Euro, die Eröffnung der netzgekoppelten Wasserstoffanlage ist für Juni geplant.

Gibt Wasser-Stoff: Mit zehn containerisierten 100-kW-Brennstoffzellen unterstützt Proton den Aufbau einer netzgekoppelten Wasserstoffanlage. | Foto: Proton
Gibt Wasser-Stoff: Mit zehn containerisierten 100-kW-Brennstoffzellen unterstützt Proton den Aufbau einer netzgekoppelten Wasserstoffanlage. | Foto: Proton
Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

In gesellschaftlich angespannter Lage hat der deutsche H2-Brennstoffzellen-Spezialist Proton Motor Fuel Cell GmbH einen Rahmenvertrag mit der „APEX Energy Teterow GmbH“ über die im Herbst 2019 bekannt gegebene Kooperation unterzeichnet. Konkret ist jetzt die Gesamtlieferung von zehn containerintegrierten Brennstoffzellen-Systemen mit Netzanschluss für 100 kW elektrischer Leistung offiziell bestätigt. Die in Rostock ansässige APEX Energy Teterow GmbH habe ein Auftragsvolumen in Höhe von etwa fünf Millionen Euro an Proton Motor vergeben, teilte der Anbieter mit. Das Unternehmen plant, in Zusammenarbeit mit Proton Motor am 12. Juni 2020 die erste netzgekoppelte Wasserstoffanlage zu eröffnen und will damit seine Rolle als Full-Service-Provider für maßgeschneiderte Energy-Systemlösungen unterstreichen. Eine wichtige Komponente der Wasserstoffanlage ist die 100 kW-Brennstoffzelle des Puchheimer Spezialisten.

„Wir freuen uns über diesen Auftrag, da er wiederum zeigt, dass unsere Brennstoffzellen-Lösungen für gewerbliche Kunden attraktiv sind, die an Wasserstoff als sauberer Energiequelle interessiert sind“, kommentiert Faiz Nahab, CEO von Proton Motor Fuel Cell.

Die ersten vier schlüsselfertigen Systeme würden ab sofort produziert und aufgestell, die sechs weiteren Outdoor-Container zur Rückverstromung von Wasserstoff bis Ende 2021. Der Vertrag zwischen beiden Parteien sieht darüber hinaus nach der Inbetriebnahme Service- und Wartungstätigkeiten für die Brennstoffzellen-Lösungen vor. Zudem sei der Abschluss einer Lizenzvereinbarung für weitere Lieferungen über die genannten Einheiten hinaus geplant.

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