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PSA elektrifiziert Boxer und Jumper

Die 3,5-Tonnen-Vans werden in Kooperation mit dem Entwicklungspartner BD Auto elektrifiziert und sollen noch 2019 bestellbar sein. Zwei Reichweiten von 225 bis 270 Kilometer.

Doppel unter Strom: Noch in diesem Jahr sollen elektrische Versionen des Boxer und Jumper auf den Markt kommen, die über üppige Reichweite verfügen. | Foto: PSA
Doppel unter Strom: Noch in diesem Jahr sollen elektrische Versionen des Boxer und Jumper auf den Markt kommen, die über üppige Reichweite verfügen. | Foto: PSA
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Johannes Reichel

Der PSA-Konzern hat für die Nutzfahrzeugmesse in Birmingham (30.4-2.5. 2019) die Elektro-Varianten seiner 3,5-Tonnen-Transporter Peugeot Boxer Electric und Citroën Jumper Electric angekündigt. Die Fahrzeuge werden mit zwei unterschiedlichen Reichweiten − abhängig von der Version − angeboten: 225 Kilometer im NEDC3-Zyklus für die Längen L1 und L2 und 270 Kilometer im NEDC-Zyklus für die Längen L3 und L4. Die E-Transporter werden im italienischen Werk Sevel in Val di Sangro produziert und vom strategischen Technologiepartner BD AUTO elektrifiziert sowie homologiert.

Im Segment der Mittelklasse-Vans hat der Konzern für 2020 elektrifizierte Versionen der Modelle Peugeot Expert und Traveller, Citroën Jumpy und SpaceTourer sowie Opel/Vauxhall Vivaro Cargo und Vivaro auf den Markt kommen. Im Segment der sogenannten C-Vans werden bereits seit 1998 der Peugeot Partner Electric und der Citroën Berlingo Electric angeboten. Ab dem Jahr 2021 soll es eine neue Generation dieser Modelle von Peugeot, Citroën und Opel/Vauxhall geben.

Zudem kündigte der Hersteller an, zum 1. September 2019 in die Umstellung auf die nächststrengere Stufe der Euro 6-Norm zu starten, welche den WLTP-Testzyklus und einen realistischeren Kraftstoffverbrauch im realen Fahrbetrieb abbildet. Die Ressourcen dafür seien vorhanden, so der Anbieter.

„Gemäß unserem Strategieplan setzen wir die Elektrifizierung unserer Modellpalette fort. Dieses neue Angebot wird ein Wettbewerbsvorteil für unsere Marken im umkämpften Segment der leichten Nutzfahrzeuge sein", erklärte Philippe Narbeburu, Senior Vice-President Business Unit Light Commercial Vehicles der Groupe PSA.

Darüber hinaus stärke man die Position in Europa weiter, indem man die neu entstandene Nachfrage nach emissionsfreiem Fahren erfülle", befand Narbeburu.

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