Ratiopharm entwickelt eigenen Auflieger für den Pharmatransport

Der Generika-Produzent Teva Ratiopharm unterhält einen eigenen Lkw-Fuhrpark, um die Kontrolle über seine Logistikprozesse zu behalten. Nun sollen diese Transporte noch sicherer und transparenter werden.
Tobias Schweikl

In Zeiten des Outsourcing setzt das Ulmer Unternehmen Teva Ratiopharm beim Transport seiner Generika ganz bewusst auf eine Inhouse-Lösung, um die Kontrolle über alle Logistikprozesse zu behalten. Nun wurde eine neue Hochsicherheitslösung für den Pharmatransport vorgestellt, die das Unternehmen zusammen mit dem Trailer-Hersteller Krone und dem Kühlaggregat-Spezialisten der tkv Transport-Kälte-Vertrieb GmbH entwickelt hat.
Auf Basis des Krone-Trailers "Cool Liner Pharma" in der High-Security-Variante realisierte Teva Ratiopharm zusammen mit tkv ein individuelles "Pharmapaket".Dazu gehören die 24/7-Überwachung durch den Monitoring-Dienstleister tcs, die Fahrzeugqualifizierung gemäß GDP durch das European Institut for Pharma Logistics (EIPL) sowie der europaweite Transportkälte-Service durch das Händlernetz von Thermo King.
Mit dem ebenfalls in Ulm ansässigen Thermo-King-Händler tkv verbindet Teva Ratiopharm eine langjährige Partnerschaft. Bereits 2010, weit vor Inkraftreten der GDP-Richtlinie, hatte man zusammen Fahrzeugkonzepte entwickelt, um die Qualität und Sicherheit von Pharmatransporten zu erhöhen. Auch für die tkv-Tochterfirma tcs war der Generika-Hersteller Pilotkunde. Die vorgestellte Lösung basiert auf dieser langjährigen Entwicklungsarbeit – in Verbindung mit dem Pharmatrailer und dem technischen Support von Krone.
Eine Pharmatransport-Lösung nach dem Vorbild dieses Projekts bietet tkv auch anderen Kunden als "Komplettauflieger Pharma" an.

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