Retouren: DPD startet den digitalen Paketschein

Mit dem neuen „Retoure-Button“ können Paketempfänger beim KEP-Dienstleister DPD ihre Rücksendungen ab sofort komplett digital in Auftrag geben.
Ab sofort muss bei Retouren über DPD nur noch ein digitales Rücksendeetikett vorgezeigt werden. |Foto: DPD
Ab sofort muss bei Retouren über DPD nur noch ein digitales Rücksendeetikett vorgezeigt werden. |Foto: DPD
Martina Bodemann

In Zukunft können Endkunden beim Paketzusteller DPD ihre Retouren per Smartphone-App oder über die Internetseite paketnavigator.de aufgeben. Mit einem Klick auf den Retoure-Button lässt sich ein digitales Retourenlabel erstellen. Das Etikett muss er bei der Paketabgabe in einem der 6.000 sogenannten Pickup-Paketshops nur noch auf seinem Smartphone vorzeigen. Laut DPD spare man durch die neue Vorgehensweise Ressourcen, da das herkömmliche Papieretikett wegfalle. Zudem müsse der Kunde das physische Label nicht mehr ausdrucken und aufkleben.
„Die bequeme und schnelle Abwicklung von Retouren ist eine elementare Voraussetzung für ein fortschreitendes Wachstum im E-Commerce“, erklärt Andreas Reß, Geschäftsführer Vertrieb bei DPD Deutschland. Untermauert wird die These von einer durch DPD durchgeführten Befragung. Dabei gaben 81 Prozent der 1.582 befragten deutschen Online-Kunden an, dass eine „komplizierte Rückgabe“ sie am Online-Kauf hindern würde. Laut DPD wurde kein anderes Kriterium häufiger genannt.
Neben der neuen digitalen Variante bleibe den Kunden jedoch unter anderem die klassische Rücksendung mit beigelegtem Papieretikett erhalten.

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