Rewe: Automatisiertes Logistikzentrum in Henstedt mit Witron-Technik

In der 86.500 m² großen, weitgehend automatisierten Anlage lassen sich einmal 12.000 Trocken- und Frischeartikel lagern. Als Generalunternehmer für den Neubau fungiert Witron.

Automatisch frisch: Die 86.500 Quadratmeter große Anlage soll auch in Krisenzeiten eine zuverlässige Versorgung der Märkte ermöglichen. | Visualisierung: Witron
Automatisch frisch: Die 86.500 Quadratmeter große Anlage soll auch in Krisenzeiten eine zuverlässige Versorgung der Märkte ermöglichen. | Visualisierung: Witron
Johannes Reichel
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Melanie Endres)

Der Lebensmitteleinzelhändler Rewe hat angekündigt, ab August 2022 mehr als 350 Filialen in Norddeutschland aus seinem neuen automatisierten Logistikzentrum in Henstedt-Ulzburg zu beliefern. Wie Witron Logistik + Informatik GmbH kürzlich vermeldete, hat das Parksteiner Unternehmen den Auftrag für die Planung und Realisierung erhalten. Mit den Witron-Lösungen „OPM (Order Picking Machinery)“, „DPS (Dynamic Picking System)“, „CPS (Car Picking System)“ und „DPP (Display Pallet Picking)“ können den Angaben zufolge an einem Tag bis zu 165.000 Handelseinheiten filialgerecht kommissioniert werden. In der 86.500 Quadratmeter großen Anlage können laut Witron über 12.000 verschiedene Artikel aus dem Trocken- und Frischesortiment gelagert werden.

Hohe Versorgungssicherheit auch in Krisen-Situationen

Die wichtigsten Entscheidungskriterien für die Investitionsentscheidung seien sowohl ökonomische, wie auch ökologische Aspekte gewesen, erklärt Rewe-Geschäftsbereichsleiter Logistik National / Supply Chain Management Lars Siebel. Dazu zählt er insbesondere eine hohe Wirtschaftlichkeit entlang der Supply Chain sowie die langfristige Sicherstellung der Versorgung der Märkte, speziell auch in Krisenzeiten, wie der Logistiker betont.

Nachhaltige Standards: Gut gepackt bringt weniger Fahrten

Zudem sollen weitere Aspekte auf die vom Konzern forcierte Nachhaltigkeitsstrategie einzahlen, wie beispielsweise ergonomische Arbeitsplätze, die Reduzierung der CO2-Emissionen durch optimal gepackte Ladungsträger und dadurch bedingt die Reduzierung der LKW-Fahrten. Nicht zuletzt zählt Siebel aber auch die Errichtung des Lager- und Verwaltungsstandorts nach den Nachhaltigkeitsstandards des DGNB Gold dazu.

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