Rhenus fährt für Evonik mit LNG-Trucks von Iveco

Seit Ende letzten Jahres sind der Logistikdienstleister und sein Kunde nachhaltiger auf Achse, mit LNG-Trucks, die zwischen den Standorten verkehren. 

Rhenus Freight Logistics und Evonik Industries sind jetzt mit Fahrzeugen, die Liquefied Natural Gas (LNG) tanken, nachhaltig unterwegs. Bild: Rhenus Freight Logistics
Rhenus Freight Logistics und Evonik Industries sind jetzt mit Fahrzeugen, die Liquefied Natural Gas (LNG) tanken, nachhaltig unterwegs. Bild: Rhenus Freight Logistics
Redaktion (allg.)
(erschienen bei Transport von Nadine Bradl)

Seit Ende 2021 sind der Logistikdienstleister Rhenus Freight Logistics und sein Kunde Evonik Industries nachhaltig unterwegs: Die Fahrzeuge, die unter anderem für den Transport zwischen dem Evonik-Produktionsstandort in Essen und dem Rhenus-Logistiklager in Düsseldorf zum Einsatz kommen, tanken jetzt Liquefied Natural Gas (LNG). Rund zehn Komplettladungen mit einem Rundlauf von je 75 Kilometern transportiert Rhenus seit Sommer 2020 auf der Strecke Essen–Düsseldorf–Essen für das Chemieunternehmen Evonik. Besonders die bisher über konventionelle Dieselfahrzeuge abgewickelten Nachtfahrten übernimmt laut Pressemitteilung nun der von Rhenus beschaffte LNG-Lkw „Stralis Natural Power“ des Herstellers Iveco. Dazu kommt der Einsatz für tägliche Shuttle-Verkehre zwischen den Rhenus-Logistikstandorten Düsseldorf und Hilden.

„Als Logistikdienstleister verfolgen wir die Entwicklungen rund um nachhaltige Antriebstechnologien stetig. Deshalb freuen wir uns, das Thema durch die künftige Nutzung von LNG-Trucks auch selbst weiter vorantreiben zu können", erklärt Jörg Fuchs, Speditionsleiter bei Rhenus Freight Logistics.

Aktuell habe Rhenus Freight Logistics insgesamt zwei der nachhaltigen Fahrzeuge in Düsseldorf sowie zwei am Standort Kirchheim im Einsatz. Bereitgestellt werden diese vom langjährigen Rhenus-Partner Betz International, der bereits seit über 15 Jahren mit dem  Logistikdienstleister zusammenarbeitet.

Weniger Emissionen

Dabei habe LNG einige Vorteile gegenüber konventionellen Antriebsarten zu bieten. Dazu zählen rund 15 Prozent weniger CO2-Emissionen als ein normales Dieselfahrzeug sowie nahezu null Emissionen bei Stickoxiden (bis zu 70 Prozent weniger) und Rußpartikeln (bis zu 99 Prozent weniger), und das bei einer Reichweite von bis zu 1.300 Kilometern.

„Schwierigkeiten wie eine erhöhte Lärmbelästigung angesichts der innerstädtischen Lage unseres Standorts in Essen sind beim Einsatz des LNG-Trucks ebenfalls Vergangenheit“, freut sich Evonik-Standortleiter Patrick Muhlack. 

Perspektivisch will Rhenus auch weiterhin in den Ausbau der LNG-Flotte investieren und damit zusätzlich innereuropäische Linien bedienen: Zwei weitere Fahrzeuge sind bereits bestellt.

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