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Rhenus will 100-prozentige Verladequalität

Der Logistikdienstleister Rhenus und das Start-up E-Dentic haben eine technische Lösung entwickelt, die Fehlverladungen auf Lkw unterbinden soll.

Die Blueooth-Beacons über dem Verladetor verhindern, dass ein Stapler mit der falschen Palette auf den Lkw fährt. | Bild: Rhenus
Die Blueooth-Beacons über dem Verladetor verhindern, dass ein Stapler mit der falschen Palette auf den Lkw fährt. | Bild: Rhenus
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Tobias Schweikl

In ihrem Logistikzentrum Rade bei Hamburg hat die Rhenus-Gruppe zusammen mit dem französischen Start-up E-Dentic ein System installiert, das den Ladevorgang mittels Bluetooth-Geräten in Kombination mit Videokameras fehlerfreier und transparenter machen soll. Man wolle eine 100-prozentige Ladequalität sichern und menschliche Fehler verhindern, so Rhenus.

Um das zu erreichen wurden 30 sogenannte Beacons an allen Ladetoren eingebaut. Die Geräte senden ein Bluetooth-Signal, das in das Warehouse-Managementsystem von Rhenus integriert wurde. Die eingesetzten Gabelstapler wurden zudem mit WiFi-Kameras ausgestattet.

Der eigentliche Ladevorgang hat sich für die Mitarbeiter nicht verändert. Vor der Beladung scannen sie die Paletten. Auf einem mobilen Computer wird ihnen angezeigt, an welchem Tor die Palette abgeladen werden muss. Macht ein Mitarbeiter einen Fehler und fährt zum falschen Gate, verhindern die Beacons das Beladen. Eine korrekte Beladung wird im System zeitgenau dokumentiert.

„Das Videomaterial der WiFi-Kameras kann sowohl von Rhenus als auch ihren Endkunden rückwirkend geprüft werden. So kann nachgewiesen werden, dass alle Sicherheitsvorgaben eingehalten und die von einem Kunden bestellten Waren auch wirklich versendet wurden“, erläutert Gilles Tassery, CEO von E-Dentic.

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