Rytle MovR3: E-Cargobike in Neuauflage stark verbessert

Hersteller präsentiert sein neu entwickeltes E-Lastenrad und wirbt für Flexibilität durch Europalettenmaß, verbesserte Funktionalität bei Sicherheit und Komfort und das Gesamtkonzept für die Letzte Meile.

Das Eckig muss ins Rund: Das neue Rytle MovR3 kann solo mit Palettenware oder mit Box genutzt werden und setzt auf signifikante Runddesign, Motorradtechnik, Hecklift und beidseitigen Einstieg. | Foto: RYTLE
Das Eckig muss ins Rund: Das neue Rytle MovR3 kann solo mit Palettenware oder mit Box genutzt werden und setzt auf signifikante Runddesign, Motorradtechnik, Hecklift und beidseitigen Einstieg. | Foto: RYTLE
Johannes Reichel

Der Bremer Lastenradhersteller RYTLE hat mit dem MovR3 die neue Generation seines E-Cargobikes für den urbanen Raum vorgestellt. Das elektrifizierte, vollgefederte Lastenrad soll ansprechendes wie funktionelles Design bieten. Mit der Berücksichtigung des Europaletten-Standardmaßes in der Lastenaufnahme will man deutlich mehr Flexibilität ermöglichen. Zudem haben die Entwickler die Komfort- und Sicherheitskomponenten optimiert und ergänzt. Der MovR3 orientiere sich an Automotive-Standards und stehe für nachhaltige, ökonomische und effiziente Transportlösungen in städtischen Umgebungen und explizit auf der letzten Meile, wirbt der Hersteller. Er verweist auf Vorteile sowohl solitäre Lösung als auch integriert in die hauseigene Konzeptlösung mit weiterer Hard- und Software.

"Mit der Berücksichtigung des Europaletten-Standardmaßes in der Lastenaufnahme, bieten wir nicht nur deutlich mehr Flexibilität für unsere Kunden, sondern auch neue Anwendungsbereiche im innerstädtischen und -betrieblichen Warentransport”, erklärt der Hersteller.

Die elektrische Palettengabel in der offenen Ladebucht im Heck löst die mechanische Kurbel des Vorgängermodells ab. Damit soll sich die eigene Wechselbox leichter aufnehmen lassen. Ab Oktober ist auch der Transport von Europaletten möglich. Die maximale Zuladung liegt bei 373 kg. Diese verteilt sich auf den Fahrer, eine Zuladung von 30 kg vorne sowie 257 kg für die Ladung auf der Gabel inklusive des Behältnisses. Das Gefährt agiert als E-Pedelec im Geschwindigkeitsbereich bis zu 25 km/h. Neben dem MovR bietet der Hersteller weitere smarte Lastenfahrräder, Wechselboxen, autarke Mikrodepots, Telematik-Einheiten sowie Software-Schnittstellen an. Die hauseigene Software sorgt für smarte Prozesse und digitale Transparenz.

“In die neueste Generation des MovR flossen die Erfahrungen unserer vielzähligen Kunden ein. Insbesondere das Feedback aus der KEP-Branche, dem E-Commerce und Food Commerce haben die Entwicklung mitgeprägt. Zusätzliche Sicherheitsaspekte waren uns ein Anliegen. In den Spiegel integrierte additionale Blinker sowie eine hochwertige LED-Lichtanlage tragen diesem Gedanken Rechnung”, betont das Unternehmen.

Die Vollfederung soll zudem für ein ruhigeres und kontrolliertes Fahrverhalten sorgen. Die überarbeitete Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) erfülle nicht nur ihre Schutzfunktion, sondern will auch dem mit einem ansprechenden Design und leichter Reparierbarkeit punkten. Verstärkte Laufräder aus der Motorrad-Industrie erhöhen die Zuverlässigkeit, verspricht der Hersteller. Je nach örtlicher Gegebenheit können die Fahrer die gesichertere Ein- und Ausstiegsseite rechts oder links frei wählen.

“Wir verstehen skalierbare logistische Prozesse. Der KEP-Dienstleister findet bei uns ebenso die für ihn passende Lösung wie Apotheken, Handwerks- und Gewerbebetriebe. Groß- und Einzelhändler können zur Filialversorgung oder Direktbelieferung auf unsere Produkte und Lösungen vertrauen”, ergänzt man. International seien bereits mehrere tausend E-Cargo Bikes von RYTLE im Einsatz.

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