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Satellitengestützte Telematik für mehr Sicherheit

Beim einem Workshop im Bayerischen Wirtschaftsministerium wurde auf Probleme des Gefahrguttransports in den Alpen hingewiesen.
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Redaktion (allg.)
Der zweitätige Workshop unter dem Namen „Harzardous Goods Transport in the Alpine Region – Future Space-based Services“ im bayerischen Wirtschaftsministerium mit rund 70 Gefahrgutexperten aus den Ländern des Alpenraums brachte einen intensiven Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Interessengruppen wie Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr sowie den Verladern, dem Logistik- und Transportgewerbe und der Politik. Als wichtigen Schritt hin zu mehr Sicherheit bei Gefahrguttransporten über die Alpen begrüßte der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil das gemeinsame Ziel der Europäischen Raumfahrtagentur ESA und dem Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ), Prien am Chiemsee, einen Satellitendienst bestehend aus Kommunikation, Navigation und Geoinformation als Management-Service für Gefahrgut-Transporte zu entwickeln. „Mit diesem innovativen Telematik-System werden völlig neue Wege beschritten und vielversprechende Perspektiven auch europaweit eröffnet“, ist Wirtschaftsminister Zeil überzeugt. Verkehrsexperte Peter Zenkl, Vertreter der Kärntner Landesregierung, stellte fest, dass die großen Gütermengen sich auf einige wenige Übergänge konzentrieren. Er forderte dazu auf, die bestehenden Schwachstellen zu identifizieren und länderübergreifend einen Management-Service für die Gefahrguttransporte aufzubauen. Die Ergebnisse schaffen eine Ausgangsbasis für die jetzt geplante Machbarkeitsstudie für ein europäisches Telematik-System für Gefahrguttransporte.
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