Schubmaststapler: Linde mit neuem Heavy-Duty-Mast

Ein neuer Schwerlastmast von Linde Material Handling soll die wachsenden Anforderungen bei Schubmaststaplern erfüllen.

Der neue Heavy-Duty-Mast für die Schubmaststapler Linde R14 HD bis R25 bietet den Bedienern eine bessere Sicht auf Ladung und Arbeitsumgebung sowie größere Resttragfähigkeiten und reicht in Hubhöhen bis 15 Meter. | Bild: Linde Material Handling
Der neue Heavy-Duty-Mast für die Schubmaststapler Linde R14 HD bis R25 bietet den Bedienern eine bessere Sicht auf Ladung und Arbeitsumgebung sowie größere Resttragfähigkeiten und reicht in Hubhöhen bis 15 Meter. | Bild: Linde Material Handling
Tobias Schweikl

Der Flurförderzeughersteller Linde Material Handling stattet seine Schubmaststapler R14 HD bis R25 für Traglasten von 1,4 bis 2,5 Tonnen ab sofort mit einem neuen Heavy-Duty-Mast aus. Mit einer maximalen Hubhöhe von bis zu 15 Metern reicht der neue Mast zwei Meter höher als die bisher verbauten Masten. Er verfügt außerdem über eine höhere Resttragfähigkeit, sodass die Fahrzeuge bei voll ausgefahrenem Hubmast mehr Lastgewicht bewegen können.

Damit die Schubmaststapler mit dem neuen Mast Lagerdurchfahrten passieren können, wurde das Verhältnis zwischen Hubhöhe und Bauhöhe optimiert. Damit ist der neue 15-Meter-Mast in geschlossenem Zustand niedriger als die entsprechende 13-Meter-Version des Vorgängermodells.

Der neue Mast ist im Vergleich zu den Vorgängermodellen breiter konstruiert. Außerdem konnten die Entwickler auf bislang erforderliche Querverstrebungen verzichten. Somit ergäben sich laut Hersteller zwischen den Mastprofilen größere Sichtfenster, was den Blick auf die Gabeln verbessere. Je nach Art und Ausführung erweitere sich das Sichtfeld des Fahrers um bis zu 27 Prozent, heißt es.

Eine optimierte Konstruktion des Kopfquerträgers erweitere zudem die Blickfreiheit nach oben. Der Bediener könne die Gabelzinken so beim Ein- und Auslagern in hohen Hubhöhen besser sehen. Auch der Blick auf das horizontale Arbeitsumfeld werde laut Linde MH mit dem neuen Mast optimiert, da er in einer vorteilhafteren Position am Fahrzeug angebracht sei. Der Fahrer könne am beladenen Mast vorbeischauen, ohne sich zur Seite zu lehnen.

Für mehr Stabilität sorgen robustere Mastprofile mit gestaffelten Verstärkungen, die den Schubmast zusätzlich versteifen und die Durchbiegung der einzelnen Komponenten minimieren. Das führe zu geringeren Mastschwingungen beim Ein- und Auslagern in großen Hubhöhen. Für noch mehr Maststabilität in großen Höhen sorgt das optionale Fahrerassistenzsystem „Dynamic Mast Control“ (DMC). Ein elektrischer Schubantrieb gleicht damit sensorgesteuert Mastschwingungen und Mastdurchbiegungen durch gezielte Gegenbewegungen aus.

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