Serienausrüstung in Kofferaufbauten

Der Nutzfahrzeughersteller Ackermann aus Oschersleben rüstet seine Kofferaufbauten ab sofort mit Ankerschienen im Ladeboden aus.
Redaktion (allg.)
Diese sind Unternehmensangaben zufolge längsseits im Scheuersockel integriert und schließen bündig mit dem Boden ab. Gängige Zurrmittel wie Spitzhakengurte können verwendet werden. Damit lässt sich, so Geschäftsführer Thomas Maasberg, jedes Ladegut an jeder Position sichern. Pro laufendem Meter finden sich neun Zurrpunkte in der Schiene, die bei Koffern mit 7.500 Millimeter Ladelänge insgesamt 20 Tonnen halten könnten. Zusätzlich verwendbar sind handelsübliche Sperrbalken, die man über Adapter in den Schienen arretiert. Niederzurren allein reicht meist nicht, weil der Gleitreibbeiwert der Böden generell zu niedrig ist. Ankerschiene plus Sperrbalken sollen eine ausgeglichene Lastverteilung speziell bei Teilbeladung ermöglichen. Zudem könnten Ladelücken in Fahrtrichtung, die bei üblichen Ladeverfahren zu vermeiden sind, nun problemlos eingeplant werden. Die universelle Ankerschiene gehört zur Serienausrüstung, auch im preiswertesten Kofferaufbau. Scheuersockel und Ankerschiene seien aus einem Stück gefertigt, was die Zugkräfte gleichmäßig in Wand und Außenrahmen leiten soll. (swe)