Shell: Weitere LNG-Tankstellen am Netz

Mit den LNG-Tankstellen in Ramstein (A6), Geiselwind (A3), Herzsprung (A24)  und  Himmelkron  (A9) wächst das LNG-Netz  auf 16 Standorte. Herzsprung (A24) schließt Lücke der wichtigen Nordost-Passage.

Mit der Inbetriebnahme der Shell LNG-Tankstellen in Ramstein (A6), Geiselwind (A3), Herzsprung (A24) und Himmelkron (A9) erweitert Shell ihr LNG-Tankstellennetz auf 16 Standorte in Deutschland. Foto: Shell
Mit der Inbetriebnahme der Shell LNG-Tankstellen in Ramstein (A6), Geiselwind (A3), Herzsprung (A24) und Himmelkron (A9) erweitert Shell ihr LNG-Tankstellennetz auf 16 Standorte in Deutschland. Foto: Shell
Johannes Reichel
(erschienen bei Transport von Robert Domina)

Der Mineralölkonzern Shell hat weitere LNG-Tankstellenstandorte in Betrieb genommen und baut sein Netz für den alternativen Lkw-Kraftstoff damit weiter aus. Die Route umfasst Ramstein (A6), Geiselwind (A3), Herzsprung (A24)  und  Himmelkron  (A9), verbindet die großen Häfen mit Ostmitteleuropa verbindet und ist ein wichtiger Korridor im Warentransport. Bisher mussten laut Shell Fuhrparkmanager einen Umweg einplanen, um LNG-Kraftstoff zu beziehen. Ein weiterer Schritt im Ausbau des LNG-Netzes sei zudem die geplante LNG-Station in Świecko, Polen, die Shell im Sommer in Betrieb nehmen wird. Geschäftskunden könnten die Betankung über ihre Shell LNG Card beziehen.
 
Die LNG-Tankanlage im bayerischen Geiselwind gehört mit einer Zapfsäule zu den kleineren Stationen, könne aber  dennoch 100 LNG-Lkw täglich versorgen. Ramstein, Himmelkron und Herzsprung verfügten dagegen über zwei Zapfsäulen und damit eine Kapazität von 30 Tonnen für die Versorgung von bis zu 200 LNG-Lkw täglich.  
 
Das Shell LNG-Tankstellennetz besteht aus aktuell über 16 Stationen in Deutschland und 32 Stationen in Europa.  Weitere LNG-Stationen an wichtigen Autobahnabschnitten in Deutschland sollen im Herbst dieses Jahres eröffnet werden. Binnen der kommenden Jahre soll das Shell LNG Stationsnetz in Deutschland auf bis zu 40 Standorte ausgebaut werden, soweit es die Genehmigungsprozesse erlauben, so Shell. Diese Bestrebungen sowie die  Produktion und Einspeisung von Bio-LNG seien Teil der Transformation des Mineralölkonzerns zum "Netto-Null-Emissions-Unternehmen im Einklang mit der Gesellschaft" und einer der Beiträge zur Energiewende in Deutschland und Europa, wie der Konzern wirbt.

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