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Solutrans 2019: Sevic fährt volles Programm elektrisch

Der neue Anbieter präsentierte auf der Messe sein Portfolio an leichten Elektronutzfahrzeugen und will nun am Markt mit günstiger E-Mobilität durchstarten.

Klein, aber oho: Die Bochumer Jost-Tochter Sevic zeigte Präsenz in Lyon und will jetzt elektromobil durchstarten. | Foto: J. Reichel
Klein, aber oho: Die Bochumer Jost-Tochter Sevic zeigte Präsenz in Lyon und will jetzt elektromobil durchstarten. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Das Bochumer Start-up-Unternehmen Sevic, eine 100-prozentige Tochter der Jost-Gruppe, hat in Lyon ihr Portfolio an leichten Elektronutzfahrzeugen präsentiert und will das Programm jetzt auch in Deutschland ausrollen. Ziel ist es dabei, einen kostengünstigen Einstieg in die Elektromobilität zu ermöglichen, wie ein Sprecher am Stand erläuterte. Das sei etwa bei dem zentralen Produkt der Fall, dem Sevic V500 Plattformtransporter der L7E-Klasse, der preislich deutlich unter Wettbewerbern wie StreetScooter liegen soll, wie man verspricht. Ein vollausgestattetes Kofferfahrzeug beispielsweise stünde ab etwa 21.000 Euro netto in der Liste, heißt es. Der V500 ist eine Adaption des US-amerikanischen Tropos-Leichtelektrotransporters Able, dessen Vertrieb in Europa auch Sevic übernehmen will. Daneben vertreibt der Autotransporteur und Logistiker Mosolf das Gefährt mit leichten Abwandlungen und inklusive Digitalisierungstechnologie an Bord. Den Able bei Sevic gibt es zudem als Pick-up und Kühlkoffermodell.

Ebenfalls eine Adaption ist das E-Trike mit Neigetechnik vom chinesischen Anbieter Rap, das mit kleinem 1,4-Kubikmeter-Wechselkofferaufbau erhältlich sein soll. Auch eine Pritsche, ein Plattformfahrgestell oder eine Frigo-Variante soll es geben. Auch ein dreirädriger, multifunktionaler E-Scooter sowie ein klappbares Elektrokleinstfahrzeug gehören zum Portfolio. Der Service der Fahrzeuge soll über das Netzwerk der Jost-Gruppe erfolgen, wie es weiter hieß.

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