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Start-up: Lagersicherheit aus recycelten Altreifen

Das französische Start-up Ecolog Innovation schützt Regallager durch Schock schluckende Puffermaterialien. Der Clou: Die Materialien bestehen aus recycelten Altreifen, das soll Ressourcen schonen.

Das Start-up Ecolog will eine ressourcen- und kapitalschonende Idee für modernes Lager-Management bieten. | Foto: pixabay
Das Start-up Ecolog will eine ressourcen- und kapitalschonende Idee für modernes Lager-Management bieten. | Foto: pixabay
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Julian Kral

Das französische Start-up Ecolog Innovation setzt auf ein umweltschonendes Wiederverwertungskonzept und nutzt dabei Altreifen als Rohstoff für Puffermaterialien in Logistik- und Industrieanlagen. Die Idee dahinter ist laut dem Jungunternehmen recht simpel und lässt sich beispielsweise in PKW-Garagen sehen: An der Rückwand des Abstellplatzes lehnen oft Altreifen, damit das Auto beim Rückwärtseinparken keine Kratzer am Heck abbekommt.

An der Umsetzung dieser Idee für die Logistik haben die Intralogistik-Spezialisten um den Gründer und CEO Damien Cuvelier lange getüftelt: „Unsere Kernkompetenz ist die Herstellung von schockabsorbierenden Materialien und Produkten aus gebrauchten und recycelten Altreifen. Damit können in Regallagern die Regalfüße, Wände, Geländer, ja ganze Wände vor nicht geplanten Manövern von Gabelstaplern geschützt werden.“ Die Lösung aus Kautschuk bewirbt Ecolog als einfaches, kostengünstiges und sicheres Konzept, stellt aber besonders den Faktor Umwelt und den besseren CO²-Footprint in den Vordergrund.

Das Start-up will zudem noch einen Schritt weiter gehen in Richtung Kreislaufwirtschaft und stellt nun mit „abracadaracks.fr“ auch eine Plattform für ungenutzte Regalsysteme ins Netz, vorerst aber nur in Frankreich. „Weil wir immer maßgeschneiderte Regalsysteme für die Kunden bauen, bleiben immer Teile übrig. Wir haben festgestellt, dass überall nicht verwendete Teile für den Regalbau in den Hallen ungenutzt herumliegen und dachten: Das muss nicht sein“, erläutert Damien Cuvelier die neue Idee. Kunden sollen laut Ecolog so bis zu 30 Prozent Materialkosten sparen können.

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