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Startschuss für „Oxygen“: Elektro-LKW von Renault Trucks für Stadtverkehr in Amsterdam

Renault Trucks setzt seine Innovationsarbeit mit der zweiten Version des „Oxygen“ fort, einem 26-Tonnen-Elektro-Lkw für den Stadtverkehr. Ab Januar 2025 wird der in Frankreich entwickelte Prototyp in den Niederlanden getestet, wo neue emissionsfreie Zonen entstehen. Der „Oxygen“ soll bald geräuschlos und emissionsfrei Kühltransporte zum Jumbo-Supermarkt durchführen.

Bild: Renault Trucks
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Redaktion (allg.)

Renault Trucks setzt seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit der zweiten Version des „Oxygen“ fort, einem experimentellen 26-Tonnen-Elektro-Lkw für den Stadtverkehr. Der Prototyp soll im französischen Werk von Renault Trucks gebaut werden. Ab dem 1. Januar 2025 sollen in den Niederlanden sogenannte Null-Emissions-Zonen eingerichtet werden. Dort soll der Labor-Lkw dann getestet werden.

Partner von Renault Trucks beim Pilotprojekt „Oxygen“ sind Jumbo, ein Einzelhandelsunternehmen in den Niederlanden und Belgien, und der Spediteur SVZ, der die Jumbo-Verkaufsstellen mit Lebensmitteln beliefert. Gemeinsam wollen sie laut Renault Trucks die Umweltbelastung reduzieren und den Anforderungen der Stadtlogistik besser gerecht werden.

„Die erfolgreiche Partnerschaft mit Jumbo und SVZ bei diesem innovativen Projekt zeigt eindrucksvoll, wie effektiv Zusammenarbeit zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen beiträgt“, so Jérôme Berthelet, Geschäftsführer von Renault Trucks in den Niederlanden.

Zudem sagt Jérôme Berthelet, dass sie gemeinsam bestrebt seien, eine urbane Lösung mit geringem CO2-Ausstoß zu schaffen. Die Durchführung des Pilotprojekts in Amsterdam, einer Stadt, die eine Vorreiterrolle im Bereich des Umweltmanagements einnehme, unterstreiche den Mehrwert ihres Ansatzes.

"Wir bei Jumbo haben uns verpflichtet, die Natur zu erhalten und unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern. Unser Ziel ist es, bis 2030 CO2-neutral zu sein“, sagt Wilko Maas, verantwortlich für die Lkw-Flotte der Supermarktkette Jumbo.

Wilko Maas sagt, man arbeitete daran, den Energieverbrauch zu minimieren und den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Deshalb freut man sich, an der Entwicklung eines Elektrofahrzeugs für die Zustellung auf der letzten Meile in den Innenstädten beteiligt zu sein. Man erwarte, dass bis 2025 weitere Städte wie Amsterdam Null-Emissions-Zonen einrichten würden. Die Zustellung auf der letzten Meile werde von entscheidender Bedeutung sein. Das Oxygen-Pilotprojekt soll ihnen dazu die nötige Erfahrung verschaffen.

Erwin Keizer, Finanzdirektor von SVZ, ist erfreut über diese Entwicklung: "Wir bei SVZ sind bestrebt, unsere Kunden in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Mit dem Oxygen-Lkw machen wir einen Schritt in Richtung der Zukunft des emissionsfreien Transports, indem wir eine sichere Art der Warenauslieferung schaffen.“

Technische Daten des Lkw laut Renault Trucks:

Dank einer abgesenkten Kabine und einer großen Windschutzscheibe soll der „Oxygen“ eine gute Sicht und mehr Sicherheit bieten. Um Fußgänger besser erkennen zu können, sollen die Rückspiegel durch Kameras ersetzt werden, die eine Rundumsicht ermöglichen. Dadurch sollen gefährdete Verkehrsteilnehmer im toten Winkel besser erkannt werden. Der Lkw soll Platz für bis zu 25 Einkaufswagen bieten. Die Frische der transportierten Lebensmittel soll durch temperaturgeführte Thermoboxen gewährleistet werden. (L.C.)

  • Zulässiges Gesamtgewicht: 26 t
  • Fahrgestell: 6x2
  • Maße: 10 m (L) x 2,6 m (B) x 3,8 m (H)
  • Radstand: 4600 mm
  • Karosserie: in das Chassis integrierte Kühleinheit, geeignet für Einkaufswagen
  • Batteriekapazität: 3 x 94 kWh, insgesamt 282 kWh
  • 150 km Reichweite, entspricht den täglichen Zustellungen des Spediteurs in Amsterdam
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