StreetScooter liefert 40 E-Vans an Amazon

Die Deutsche-Post-Tochter kommt erstmals auch mit dem Online-Versender ins Geschäft und stellt neben den E-Fahrzeugen vom Typ Work mit Kofferaufbau auch die Ladeinfrastruktur bereit.

Alles aus einer Hand: StreetScooter lieferte nicht nur die Fahrzeuge, sondern installierte auch die AC-Wallboxen, mit denen über Nacht geladen wird - prophylaktisch gleich 60 Ladepunkte. | Foto: DPDHL
Alles aus einer Hand: StreetScooter lieferte nicht nur die Fahrzeuge, sondern installierte auch die AC-Wallboxen, mit denen über Nacht geladen wird - prophylaktisch gleich 60 Ladepunkte. | Foto: DPDHL
Johannes Reichel

Der US-Online-Versandhändler Amazon hat 40 Elektrotransporter des Typs StreetScooter WORK Box für das Verteilzentrum in München Daglfing geordert. Auch die entsprechende Ladeinfrastruktur hat der Online-Versender beim Aachener E-Nutzfahrzeughersteller bestellt. Die 60 Ladepunkte habe man in "kürzester Zeit" im Amazon-Verteilzentrum realisiert und die Fahrzeuge geliefert.

"Ich freue mich sehr, dass Amazon auf unsere E-Fahrzeuge für eine klimafreundliche Zustellung setzt und von unserem langjährigen Know-how im Bereich der Ladeinfrastruktur überzeugt ist", erklärte Jörg Sommer, CEO der StreetScooter GmbH.

Adam Elman, Senior Lead Sustainability bei Amazon in Europa, ergänzt, der Online-Händler habe sich verpflichtet, die Zusagen des Pariser Klimaschutzabkommens bereits zehn Jahre vor dem anvisierten Erfüllungsdatum zu erreichen, 2040 statt 2050. Dabei setze man auf Kooperationen mit unterschiedlichen Partnern, die neue Technologien entwickelten und eine CO2-neutrale Wirtschaft förderten. "Wir freuen uns, mit StreetScooter zusammenzuarbeiten und ihre Expertise zu nutzen, um weitere Elektrofahrzeuge und Ladestationen in unser Netzwerk aufzunehmen. Dies ermöglicht uns eine CO2-neutrale-Lieferung", meinte Elman.

Die Elektrotransporter aus Aachen hätten unter Beweis gestellt, dass die Fahrzeuge für den herausfordernden Einsatz auf der letzten Meile geeignet seien, warb Sommer weiter. Auch wirtschaftlich überzeugten die Fahrzeuge und seien bereits nach wenigen Jahren in den Gesamtbetriebskosten besser im Vergleich zu Verbrenner-Fahrzeugen, so das Versprechen.

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