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Stückgut: Im Extremfall zahlen Versender das Dreifache

Mit einer effektiven Betreuung durch den Einkauf können im Teilladungsverkehr noch große Einsparungen realisiert werden.
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Tobias Schweikl

Unternehmen, die den Einkauf von Stückgut und Teilladungen nicht im Fokus haben, zahlen häufig 30 bis 50 Prozent mehr als vergleichbare Unternehmen, die professionell an diese Aufgaben herangehen, heißt es im neuen Preisspiegel für Stückgut und Teilladungen, den der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) erstmals veröffentlicht hat. Insbesondere Stückgüter bieten demnach noch viel Potenzial.
Deutlich wird das an den Preisunterschieden, die bei der Auswertung von Daten von mehr als 70 Verladern festgestellt wurden: Bei Stückgut zahlen Versender im Extremfall dreimal so viel wie der Kostenführer, bei Teilladungen wird vereinzelt immerhin das Doppelte des günstigsten Preises in Kauf genommen. Die größte Streuung lässt sich bei Transporten auf kürzeren Entfernungen beobachten.
Große Volumina haben indes nicht automatisch günstigere Konditionen zur Folge: In vielen Fällen erzielen Versender mit großem Frachtaufkommen nur ein durchschnittliches Preisniveau. Grund dafür ist, dass sich neben der Transportmenge vor allem die strategische Ausrichtung des Frachteinkaufs entscheidend auf die Preise auswirkt.
Um mehr Transparenz zu schaffen, bietet der BME den neuen ‚BME-Preisspiegel Stückgut & Teilladungen‘ an, der die Bandbreite aktueller Marktpreise aufzeigen will, die im nationalen Gütertransport für verschiedene Gewichts- und Entfernungsklassen verlangt werden. Er kann gegen eine Schutzgebühr von 790 Euro für Mitglieder und 990 Euro für Nichtmitglieder (zzgl. MwSt.) bezogen werden.

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