SVG-Euro-Shell: Tankkarte nach dem Baukastenprinzip

Neue Karte lässt sich in den Leistungen individuell anpassen. Listen- oder Säulenpreismodell sowie Prämiensammeln integriert.
Johannes Reichel

Die Straßenverkehrsgenossenschaften haben in Kooperation mit der euroShell Deutschland GmbH & Co.KG die SVG/euroShell SmartFleet Card vorgestellt. Die Karte richtet sich laut Anbieter an kostenbewusste Transportunternehmen, die Wert auf Kalkulationssicherheit und ein dichtes Tankstellennetz legen. „Unternehmer müssen rechnen und wollen trotzdem eine Karte, die universell einsetzbar ist. Mit der SVG/euroShell SmartFleet Card können wir beides bieten“, begründete Werner Gockeln, geschäftsführender Vorstand der SVG-Zentrale in Frankfurt, die neue Karte.

Die SVG/euroShell SmartFleet Card wird an allen Shell-Stationen in Deutschland sowie bei Avia, Esso und Total akzeptiert und gewährt laut SVG überdurchschnittliche Nachlässe auf den Säulenpreis. Insgesamt akzeptierten circa 5.000 Tankstellen in Deutschland und über 20.000 Stationen in 36 Ländern Europas die Karte.

Die Leistungen der SVG/euroShell SmartFleet Card seien nach dem Baukastenprinzip kombinierbar. Neben der Wunsch-PIN oder einer Begrenzung des Akzeptanzgebietes auf Deutschland ließen sich auch SVG-Services wie Schmierstoffe, Abschlepp- und Pannenservice oder Fahrzeugreinigung mit der Karte bezahlen. Zudem könnten sich Nutzer zwischen einem Listen- oder Säulenpreismodell entscheiden. Beim Säulenpreis könne man aufgrund der hohen Tagespreisschwankungen bis zu zehn Cent je Liter sparen, preist der Anbieter. Der Listenpreis garantiere dagegen immer einen gleichbleibenden Dieselpreis. Er eigne sich, wenn beim Tanken auf Ort und Zeit keine Rücksicht genommen werden könne oder für Transportunternehmen, die auf Kalkulationssicherheit Wert legten. Beim Einkauf im Shell-Netz sammeln Karteninhaber darüber hinaus sogenannte ClubSmart-Punkte, die gegen Prämien wie Smartphones, Flug-Prämienmeilen oder Wertgutscheine eingelöst werden können.

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