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Swobbee-Akku-Station am Münchner Radlogistik-Hub

Die Paket-Auslieferung per Lastenrad soll den Innenstadtverkehr entlasten. Dabei helfen soll auch eine Station mit Wechselakkus, die allen Logistikern zur Verfügung steht. Pilotprojekt soll nur der Anfang sein.

Schneller Laden und liefern: Die Akkutauschstation von Swobbee ergänzt die Infrastruktur des ersten Radlogistik-Hubs am Münchner Viehof und soll das Handling und die Einsatzbereitschaft der E-Cargobikes deutlich erleichtern. | Foto: Swobbee
Schneller Laden und liefern: Die Akkutauschstation von Swobbee ergänzt die Infrastruktur des ersten Radlogistik-Hubs am Münchner Viehof und soll das Handling und die Einsatzbereitschaft der E-Cargobikes deutlich erleichtern. | Foto: Swobbee
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Johannes Reichel

Das Berliner GreenTech-Startup Swobbee hat seine Beteiligung am ersten Radlogistikhub in München bekanntgegeben. Das Vorzeigeprojekt für nachhaltigere City-Logistik des Mobilitätsreferats der bayerischen Landeshauptstadt wird jetzt ergänzt durch eine der Akkutauschstationen, die den Logistikern für ihre E-Cargobikes zur Verfügung steht. Verwaltet wird das neue Logistikzentrum, das als Plattform für verschiedene Logistikunternehmen dient, von der P+R Park & Ride GmbH, einem Serviceunternehmen der Stadt München.

Der Radlogistik-Hub befindet sich auf dem zentral gelegenen Viehhof-Gelände und besteht aus mehreren, als Zwischenlager dienenden Boxen sowie Park- und Ladeflächen. Von dort aus stellen aktuell fünf Logistikdienstleister auf der Letzten Meile mit hochmodernen E-Lastenrädern Pakete an Privatpersonen zu sowie Waren und Paletten an Unternehmen, Handwerksbetriebe und Baustellen.

Ein Hub-Netzwerk soll entstehen

Angesichts steigender Sendungszahlen werden auf diese Weise die hochverdichteten Innenstadtgebiete entlastet und die Attraktivität des Standorts München weiter gesteigert, so die Hoffnung der Verantwortlichen. Das Pionierprojekt dient der Stadt München als Basis für die Planung eines Hub-Netzwerks, für das auch EU-Fördergelder fließen werden. Projekt ist Bestandteil der Wirtschaftsverkehrsstrategie „Urbane Logistik“, einer Teilstrategie der „Mobilitätsstrategie 2035“, dem Fahrplan für die Verkehrswende in München.

Schneller Energietausch

Für einen effizienten Einsatz der elektrisch angetriebenen Lastenräder soll die Akkuwechselstation sorgen, an der die Logistiker in wenigen Sekunden die leeren Akkus ihrer Fahrzeuge gegen vollgeladene tauschen können. Dadurch ist die Energieversorgung rund um die Uhr gesichert. Durch diesen Battery-as-a-Service-Ansatz können sich die Unternehmen voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und müssen keine eigene kostspielige Ladeinfrastruktur aufbauen und betreiben, keine Ersatzakkus vorhalten sowie keine ladebedingten Ausfallzeiten der Lieferbikes hinnehmen, wirbt der Anbieter für das Konzept.

„Lastenräder sind ein wesentlicher Teil der städtischen Verkehrswende. Mit dem Radlogistik-Hub bestätigt München wieder einmal seine Innovationsstärke und seinen Ruf als Zukunftslabor. Wir freuen uns sehr, mit unseren Swobbee-Stationen dazu beizutragen, die Logistikprozesse der beteiligten Unternehmen, darunter auch unser langjähriger Partner Hermes, auf der Letzten Meile noch effizienter und nachhaltiger zu gestalten", ergänzt Thomas Duscha, Mitgründer und CEO von Swobbee.

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