System Alliance: Gefco wird Systempartner

Der Logistikdienstleister Gefco schließt sich der System Alliance an und übernimmt die Zustellungen im Rhein-Main-Gebiet. Das Portfolio erweitert sich damit um temperaturgeführte Transporte.

Die neuen Partner (von links): Gudrun Raabe (System Alliance), Frank Erhardt (Gefco), Georg Köhler (System Alliance). | Bild: System Alliance
Die neuen Partner (von links): Gudrun Raabe (System Alliance), Frank Erhardt (Gefco), Georg Köhler (System Alliance). | Bild: System Alliance
Tobias Schweikl

Gefco Deutschland hat einen Partnervertrag mit der System Alliance geschlossen. Damit übernimmt der in Mainz ansässige Logistikdienstleister für die Stückgutkooperation im Gebiet Nieder-Olm ab 1. März 2019 die Zustellungen. Bisher war für das Gebiet, das von Bingen bis Offenbach und von Bad Nauheim bis Worms reicht, der Logistikdienstleister Hellmann verantwortlich. „Wir freuen uns sehr auf die Kooperation mit System Alliance und den regen Austausch mit den angeschlossenen Partnern,“ sagt Frank Erhardt, Geschäftsführer bei Gefco Deutschland.

Ziel sei, das teilt Gefco mit, in der Region Rhein-Main stärker präsent zu sein und effizienter zu werden indem Transporte besser gebündelt werden. Zusätzlichen Profit erwartet sich das Unternehmen indem es sein Produktportfolio erweitert, etwa um temperaturgeführte Transporte.

Der Stückgutkooperationen System Alliance ist ein Zusammenschluss von aktuell 46 Regionalbetrieben. Für die Kooperation fahren rund 6.000 Lkw, mit Hilfe derer 2017 rund 3,2 Millionen Tonnen oder 8,7 Millionen Sendungen transportiert wurden. „Mit Gefco haben wir einen weiteren hochkarätigen Partner für unsere Kooperation hinzugewonnen. So bleibt diese Region in unserem flächendeckenden Netzwerk stark repräsentiert“, so System Alliance-Geschäftsführerin Gudrun Raabe.

Durch die Kooperation wird sich die Anzahl der eingesetzten Fahrzeuge von Gefco in Mainz in etwa verdreifachen. Das Umschlagsvolumen werde sich, so die Erwartung des Unternehmens, vervierfachen. Diese Bündelung der Umschlagsvolumina sorge für eine verbesserte Auslastung der Lkw und damit verbunden auch für eine Reduzierung der CO2-Emissionen. Die bessere Balance zwischen Beschaffungs- und Distributionsvolumen im Tagesverlauf soll überdies im Umschlaglager Mainz für Effizienzgewinne sorgen.  ch

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