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The Tire Cologne 2024: Ausstellerplus und volle Hallen auf der Reifenmesse in Köln

Bei der Reifenmesse The Tire Cologne prägen volle Hallen und neue Stände das Bild. Auch die Zahl der Aussteller stieg im Vergleich zur Vorveranstaltung. Die Eindrücke aus Köln:

Die Messe The Tire Cologne fiel mit dem 100. Geburtstag der Messe Köln zusammen. | Foto: G. Soller
Die Messe The Tire Cologne fiel mit dem 100. Geburtstag der Messe Köln zusammen. | Foto: G. Soller
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Tobias Schweikl
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Strahlend blauer Himmel, helle Hallen, viele Besucher: Die Sonne schien über der The Tire Cologne, auch wenn viele „Größen“ fernblieben: Von den bekannten Premiummarken waren nur Continental, Falken, Hankook, Kumho und Pirelli am Start, Goodyear-Dunlop waren nur indirekt über den Service vertreten und auch Michelin blieb Köln dieses Jahr fern.

Trotzdem waren mehr Aussteller am Start als bei der letzten Ausgabe und auch hier ließ sich der Trend beobachten, das Asien, speziell China erstarkt. So machten mittlerweile etliche chinesische Marken den Sprung vom No-Name-Budget zum Mittelklasse-Hersteller, was mit deutlich hochwertigeren Produkten und entsprechend edlem Standbau untermauert wurde: Linglong stellte gar einen VW Tiguan aus, den man jetzt ab Werk ausstattet, allerdings nur wenn man die 19-Zöller in 255/45 R19 100 V ordert. Und: Die Pneus kommen dann immer aus dem Werk in Serbien, das aktuell ausgebaut wird. Entsprechend „Wolfsburg-Wölfe-grün“ stellte Linglong dann auch aus.

Aber auch Stephan Cimbal, Director Marketing bei Sailun Group, erklärte uns, dass seine Marke auf dem „Sprung“ zu neuen Kunden sei. Mit hochwertigeren, teureren Produkten. Ein paar Meter weiter demonstrierte auch West Lake mit dem Zuper Ace EV, dass man qualitativ nach oben strebt – auch wenn Machart und Profil noch sehr stark an koreanische Marktbegleiter erinnern.

Die ihrerseits nachlegten: Denn auch sie folgten den Trends hin zum Ganzjahresreifen und hin zu individuelleren Produkten. Ähnlich wie Conti und Pirelli. Und: Alle Hersteller arbeiten an immer „grüneren“ Reifen. Mit nachhaltigen Rohstoffen, biobasiert oder gar recycelt.

Wenngleich uns Wolfgang Meier, CEO von Pirelli Deutschland, gleich erklärte: Reifenherstellung braucht immer Energie. Aber immer weniger!

 

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