Toyota: Größtes Teilezentrum in Diest feiert 30. Jubiläum

Automobilhersteller feiert das 30. Jubiläum des größten Teilecenters außerhalb Japans. Vom belgischen Diest aus werden mehr als 60 Millionen Teile an 13 regionale Depots und 2.400 Händler geliefert. Bis zu 21 Jahre alte Fahrzeuge mit Ersatzteilen versorgt.

Weite Flure: 60 Millionen Teile werden im Zentrum bevorratet. | Foto: Toyota
Weite Flure: 60 Millionen Teile werden im Zentrum bevorratet. | Foto: Toyota
Johannes Reichel

Das Toyota Parts Centre Europe (TPCE) hat sein 30. Jubiläum gefeiert: Vom belgischen Diest aus stellt das größte Teilezentrum des Automobilherstellers außerhalb Japans schnelle und zuverlässige Teile- und Zubehörversorgung sicher. Das Portfolio reicht von der Stoßstange bis zum Reifen, vom Zahnriemen bis zur kleinsten Batteriekomponente. Der 1992 eröffnete und mittlerweile 100.000 Quadratmeter große Komplex ist die zentrale Drehscheibe in Europa. Das über drei Jahrzehnte stetig gewachsene TPCE liefert heutzutage mehr als 60 Millionen Teile und Zubehör über 13 regionale Depots an mehr als 2.400 Händler in 44 europäischen Ländern. Daneben gehen Direktlieferungen an 625 Partnerbetriebe in Belgien, Luxemburg, Nordfrankreich und den Niederlanden. Auch fernere Regionen wie Japan, Asien und Nordamerika erhalten regelmäßig Zustellungen aus Belgien.
 

Nahezu alle vor 16 Uhr bestellten Teile treffen in der Regel am nächsten Tag beim Händler ein, so der Hersteller. Dadurch könnten die lokalen Autohäuser und Werkstätten ihre eigenen Lagerbestände auf ein Minimum reduzieren. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, werden im Durchschnitt etwa 250.000 Teile pro Tag in Diest angenommen und versandt. Täglich fahren hierfür mehr als 200 Lkw im Zentrum ein und aus.

Zum Service-Versprechen gehört auch die Verpflichtung, auch für ältere Modelle bis 21 Jahren nach Produktionsende Ersatzteile bereitzustellen. Um die umfangreiche Logistik möglichst nachhaltig zu gestalten, verfügt das Teilezentrum bereits seit 2010 über ein 80.000 Quadratmeter großes Solardach. Damit konnten im vergangenen Jahr insgesamt 212 Tonnen CO2 eingespart werden. Verbesserte Materialien und die Einführung von Mehrwegverpackungen reduzieren zudem das Abfallaufkommen, womit das TPCE auch zur Kreislaufwirtschaft beiträgt.

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