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Trans.eu startet Sicherheitsoffensive

Die auf Mittel- und Osteuropa spezialisierte Frachtenbörse Trans.eu startet ein neues Sicherheitspaket.
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Redaktion (allg.)
Teil des Pakets sind ein unabhängiges Bewertungssystem, eine schwarze Liste für zahlungsunwillige Auftraggeber, ein so genannter "Trans Risk Index" für mehr Transparenz sowie die Zusammenarbeit mit Creditreform und anderen Auskunfteien. Für Trans-Kunden, zu denen Transporteure, Speditionen und Verlader gehören, ist das Sicherheitspaket bis Dezember kostenlos. Firmen, die den Service nutzen wollen, lassen sich zunächst autorisieren. Anhand der Gewerbeanmeldung, Handelsregistereintragung, Auskunfteien und zusätzlicher telefonischer Nachfragen werden die bei der Anmeldung gemachten Angaben geprüft. Dieser Vorgang erfolgt an Werktagen und dauert bis zu 48 Stunden. Nach erfolgreicher Autorisierung erhält jeder Teilnehmer Zugang zu den Kontaktdaten aller Nutzer. Dabei werden auch Kommentare sichtbar, anhand derer die Entscheidung über die Wahl eines Vertragspartners einfacher zu fällen ist. Das System funktioniert ähnlich wie bei der Auktionsbörse Ebay und soll für eine höhere Disziplin der Nutzer sorgen. Beim ebenfalls eingeführten "Trans Risk Index" handelt es sich um eine Maßzahl für die Glaubwürdigkeit, er berücksichtigt Faktoren wie Zahlungsfristen, Finanzdaten sowie Informationen von Wirtschaftsauskunfteien wie Creditreform oder Dun & Bradstreet. Auftraggeber, die Frachtrechnungen nicht bezahlen, können gemeldet und auf eine "schwarze Liste" gesetzt werden. Andererseits erhalten geprüfte und bewährte Transportunternehmen ein "Top Transporteur Zertifikat", das sie als zuverlässigen Partner ausweist.
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